Franz Reichel
KÜNSTLER PHILOSOPHIEREN

 
PHILOSOPHIE DER LETZTEN DINGE
Über Liebe und Tod als Grund und Abgrund des Denkens
Günter Schulte

Erfstadt, area Verlag, 2004
ISBN 3-89996-202-8

S. 269


Günter Schulte stellt sich auf seiner Homepage als philosophischer Schriftsteller und Künstler vor. Neben seiner Professur für Philosophie an der Universität Köln betätigt sich Schulte auch als Hausmann, Maler, Bildhauer und Publizist.

In der „Philosophie der letzten Dinge“ geht es um wesentliche Themen des menschlichen Daseins, um Geburt, Liebe, Freude und Trauer, Tod und Auferstehung. Diese Themen sind die Wurzeln philosophischen Denkens, das mit dem Staunen, dem namenlosen Schrecken und der Verwirrung beginnt. Es wird versucht am Beispiel klassischer Lehrstücke einiger der großen Philosophen wie Hegel, Kant, Kierkegaard, Marx und Nietzsche aber auch moderner Denker und Denkerinnen wie Camille Paglia, Luce Irigaray, Michel Onfray oder Stanislav Lem die versteckten Anfänge des Philosophierens über Probleme wie die Wahrheit und das Gute, das „Frau-Mann Problem“, die Leib-Seele Diskrepanz auf die letzen Dinge hin verständlich zu machen. Schulte führt uns an Gründe und Abgründe des Denkens und seine fundierten Spekulationen über die Abgründe im Denken einiger großer Philosophen eröffnen durchaus neue Perspektiven sowohl für analytisch denkende Philosophen, Metaphysiker als auch gebildete Laien. Der lockere und flüssige sprachliche Stil führt auf angenehme Weise in die Originalliteratur ein und ist besonders für Einsteiger in die faszinierende Welt der Philosophie zu empfehlen.
(2007)

 

Ingrid Reichel
HIMMELKRUZIFIX

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MEIN KREUZ AM SONNTAG
Eine katholische Bestandaufnahme Teil II
Anthologie

Hsg. Sylvia Treudl
Edition Aramo, Wien 2006
Spengergasse 13/7, 1050 Wien
ISBN 3-9502029-4-3
226 S.


Offensichtlich war mit einem Band nicht alles was den Katholizismus angeht, gesagt, und so erschien 2006 der 2. Teil von Mein Kreuz am Sonntag, Eine katholische Bestandsaufnahme. Einige Autoren, wie Gerhard Jaschke, Wolfgang Kühn, Beatrix Kramlovsky, Andreas Nastl, Gerhard Ruiss und Christoph Staininger waren schon im 1. Teil vertreten. Zu ihnen gesellten sich:
Edith Darnhofer-Demár, Egyd Gstättner, Thomas Fröhlich, Christian Futscher, Bodo Hell, Helga Laugsch, Lisa Lercher, Peter Matejka, Ditta Rudle, Selma Ram, Michael Stiller, Helge Streit und Sylvia Treudl.

Zu lesen sind kurze und längere Geschichten, Lyrik, Gebete anderer Art, Litaneien, Dramolette und Heilspiele. Die Beiträge sind teils skurril, wie die Verletzungsprotokolle von Thomas Fröhlich, teils bitter wie die vielfältige Antwort auf „Dominus, wo bist du?“ von Christian Futscher.
Helga Laugsch kann man zu ihrem Romanvorhaben Heimat AT nur ermutigen. In ihrer Einleitung betitelt mit „Rosenkranz. Der Schmerzensreiche“ beschreibt sie anhand eines Todesfalls in der Familie auf sensible Art und Weise die Loslösung von der Katholischen Kirche im Laufe eines Lebens.
Zur Beerdigung ihres Onkels kehrt die Protagonistin in ihre Heimatstadt zurück, ein kleines Dorf, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Der Leser kippt unmittelbar in die Erinnerungen einer Kindheit, die Menschen aus kath. Ländern so beispielhaft prägen. Ditta Rudle geht in „Gnadenlos“ ebenfalls auf katholische Kindheitswerte ein. In ihrer Kurzgeschichte erzählt sie vom Weg eines kleinen Mädchens zur Erstkommunion, von seiner Sehnsucht sich mit dem Herrn zu verbinden und von seiner darauf folgenden, wie es scheint unvermeidlichen Enttäuschung. Die Geschichte von Edith Darnhofer-Demár „Exkommunikation, Exfamiliarisation, Exmarianisation“ gibt Stoff für einen ganzen Roman im südamerikanischen Raum, geballt mit Mythen, Aberglauben und Tradition. In dieser Anthologie finden Sie die Familie als „Kreuzgang“ wieder, erfahren Sie von einem „Staatsbesuch“ während dem ein katholischer Bundeskanzler zu einem Transvestiten mutiert, von einer harmlosen alten Frau mit Rachegelüsten, von reinkarnierten Gottessöhnen in Freiheit und in der Irrenanstalt, von Frauen als Propheten, von Abrahams Wurstkessel und vielem, vielem mehr. Aber… lesen Sie selbst, denn die Wege des Herrn sind unergründlich und tief! AMEN!

 

Franz Reichel
DIE WELT IM KOPF

 
DIE GEWISSHEIT DER UNGEWISSHEIT
Gespräche zum Konstruktivismus
Bernhard Pörksen

Reihe Konstruktivismus und systemisches Denken
Hrsg. Hans Rudi Fischer
Heidelberg, Carl-Auer-Systeme Verlag, 2002
ISBN 3-89670-227-0

S. 237
Dieses Buch erschien früher unter dem Titel „Abschied vom Absoluten“.

Karl Plepelits erinnert sich in diesem seinem siebten Roman an autobiographische Details der Nachkriegsjahre und kleidet sie in eine Rahmennovelle. Er legt die Kindheitserzählung dem alten Ordensmann des Stiftsgymnasiums Melk, Karl Orff, mit dem bezeichnenden Spitznamen Orpheus ins Gedächtnis, bzw. in den Mund.

Die Schlüsselwörter des Titels – Der Glaube, die Berge und das Paradies - zeigen die drei Eckpunkte der Novellenhandlung. Nichts wünscht sich der kleine Karl mehr, als den im Krieg gefallenen Vater wieder ins Leben zu rufen. Da der Glaube ja bekanntlich Berge versetzen kann, gewährt ihm Jesus diese innige Bitte. Jedoch gibt es wie im Märchen zwei Bedingungen für die Rückkehr ins Erdenleben: Erstens darf der paradiesverwöhnte Vater nicht über die irdischen Zustände jammern. Zweitens müssen die Mutter und Karl stets froh und glücklich sein, dass sie den Vater wieder zurückbekommen haben. Dass dies harte Voraussetzungen fürs menschliche Zusammenleben sind, soll sich bald erweisen.

Die Ich-Perspektive ist die eines elf-jährigen Schulbuben, der in seinem naiv-kindlichen Glauben mit Jesus und Maria Dialoge in der Umgangssprache führt. Die Problematik ergibt sich aus der überschäumenden Phantasie des kleinen Knaben, aus den Schwierigkeiten des Nachkriegsalltags sowie - nach der Wunscherfüllung - die Patt-Stellung der Mutter zwischen zwei Ehemännern. Die Wahl der Mutter fällt zu Ungunsten des Vaters aus. Er hat seinen Lieben trotz seiner selbstlosen Bemühungen nicht eitles Glück und Zufriedenheit gebracht. Da er wieder ins Paradies in die Arme seiner hoffentlich wartenden Paradiesjungfrau zurückkehrt, zerfällt für den Sohn nicht nur der kindliche Gottesglaube, sondern auch die Phantasiewelt seiner Kindheit. Die Anteilnahme des Lesers am Schicksal dieses gottesfürchtigen Jungen ist am Ende des Berichts von Pater Orpheus, alias Karl Orff, wohl am größten. Mir gefielen allerdings die ironischen Kommentare zum Liebesleben des Vaters auf ebener Erde und im Himmel am besten. Dürfte doch Sex mit einer Paradiesjungfrau genauso wie mit einer verheirateten Frau nicht bestrafenswürdige Sünde, sondern reiner Genuss sein.

Hingegen wird der fromme, unschuldige Karl von Gott mit dem Verschwinden seines Vaters aus der irdischen Welt bestraft und ist, wie könnte es anders sein, zutiefst verzweifelt. Hier könnte sich die Rahmenhandlung wieder schließen, denn aus dieser Depression heraus dürfte der 12-Jährige dann ins Melker Stiftsgymnasium gesendet worden sein. Ob der Rest an traditionellem, leicht antiquiertem Kinderglauben oder die Gottesfürchtigkeit gegenüber einem so strengen, ungerecht strafenden Gott die Grundlage für den späteren Eintritt in den Orden bildete, bleibt offen, genauso wie die in der Vorbemerkung aufgeworfene Frage, wo denn die Seelen der Toten wohnen, in der Unterwelt oder im paradiesischen Himmel. Denn diese mehr oder weniger authentische Erzählung aus Kapfenberg, wo Pater Orpheus seine Kindheit verbrachte, ist wohl als Wohnsitzbeweis der Verstorbenen nicht 100%ig gültig.

Außerdem bleibt die Frage, ob man ernstzunehmendes christliches Gedanken- und Glaubensgut mit der kindlichen Frömmigkeit, die im raunenden Ton eines phantastischen Märchens dargestellt wird, verflechten soll.
(2007)

 

Alois Eder
ZURÜCKGEBILDET?

 
THEORIE DER UNBILDUNG
Die Irrtümer der Wissensgesellschaft
Konrad Paul Liessmann
Zsolnay: Wien, 2006
ISBN 3-552-05382-4
S. 175


Schon im Vorwort stellt der bekannte und in den Medien gut verankerte Wiener Philosoph seinen Essayband ans Ende einer Kurve, die von Wilhelm v. Humboldts klassischer Theorie der Bildung der Menschen über Theodor W. Adornos Theorie der Halbbildung von 1959 bis in die Gegenwart reicht und offenbar einen Niedergang nachzeichnet. Interessanter Nebeneffekt übrigens, dass damit das klassische Weimar auf dem Weg über die Frankfurter Schule mit dem St. Pöltner Kulturheim Süd in Verbindung gerät, wo der Autor im Kreis der 68er-Literaturzeitschrift das pult seine ersten Gehversuche absolvieren und in Sondernummern der 70er-Jahre etwa einem Ernst Fischer huldigen durfte.

Liessmanns Aufgeschlossenheit für die Kritische Theorie hat, so demonstriert dieser Neue Band, auch das Erklimmen eines Wiener Lehrstuhls unbeschadet überstanden, und ein Teil des aufgestauten Ärgers, der sich hier entlädt, ist der Tatsache zuzuschreiben, dass der Autor, wie er klagt, vor lauter Universitäts- und Bildungsreformen kaum zum eigentlichen Philosophieren kommt, weil die dafür nötige Voraussetzung nach den genannten Autoritäten die Muße ist (S. 9, 168ff.).

Wenig verwunderlich, wenn dann der Ausgangsbegriff, dessen Demolierung nicht zu Unrecht dem Zeitalter der Globalisierung angelastet wir, gar nicht mehr richtig zur Geltung kommt und auch nicht untersucht wird, unter welchen - etwa abschottenden? - Bedingungen Bildung im traditionellen Sinn heute noch möglich ist. Oder kann es sein, dass auch in dieser Tradition der Tauschwert den Gebrauchswert längst ausgetrickst hatte, und von einer harmonischen Bildung im Sinn von Goethes Metamorphose der Pflanze beim Menschen gar nicht mehr die Rede sein kann, weil er sein innerliches Instrumentarium nicht aus dem Genpool entwickelt, sondern von außen beziehen muss - natürlich mit allen Folgen einer solchen Abhängigkeit von Moden und Strömungen.

Wenn solcherart die Innengeleitetheit immer schon Utopie oder Illusion war - auch und gerade auf dem Markt der Religionen - entwertet das dann nicht auch den Vorrang der kritischen Distanzierung gegenüber der, wie Liessmann richtig beobachtet, weltweit im Vormarsch befindlichen Affirmation? Resumé: ...dass wir uns anstelle einer Wissensgesellschaft rasant auf eine Kontrollgesellschaft zubewegen (S. 173), was als Autonomie und Selbststeuerung angepriesen werden, sei im Grunde nur freiwillige Unterwerfung unter die Zielvorgaben der Moderne.

Wenn der Inhalt des grundlegenden Begriffs in Wirklichkeit flüchtig ist, werden auch die Aktivitäten der Bildungsministerien - PISA rauf und runter sozusagen - zu bloßen Alibi-Aktionen, bei denen sich die Akteure gar nicht mehr der Tatsache bewusst sind, dass sie nichts als Marionetten in den Händen der echten Akteure sein können. Charakteristisch dafür ist die Tatsache, dass alle statistischen und sonstigen Mühen meist gänzlich ohne die Erkenntnis ablaufen, dass im Grunde der Kontext die Musik macht: also nicht die Schule mit ihren Wissensvermittlung bestimmend ist, sondern Freizeit- und Medienkonsum, der ihre Klienten einhüllt und den Menschen längst schon geprägt hat, wenn man glaubt, ihn durch einen Bildungskanon formen zu können.

Konrad Paul Liessman hat vollkommen recht, uns mit Beispielen, die sich auch leicht noch vermehren ließen, die Kurzsichtigkeit einer solchen Art von Bildungspolitik drastisch vor Augen zu führen. Wenn etwa jüngst in einer EU-weiten Umfrage Österreich in den Nachrang gerät, weil prozentuell zu wenige Kinder den Bildungsgrad ihrer Eltern übersteigen, zeigt schon die Extrapolation die Unsinnigkeit: denn was tun, wenn einmal bereits alle Eltern Universitätsprofessoren sind, wie das Gedankenmodell einer steten Bildungsexplosion ja vorauszusagen scheint? Für die Zuwanderung von Hilfsarbeitern ließe sich allenfalls sorgen, falls diese Bildungsgesellschaft nicht blau-orange eingefärbt ist, wie zu befürchten steht. Aber wer wird diesen Riesenschüppel von Hochbegabten auch adäquat beschäftigen können?

Also die bloße Wissensanhäufung und die erworbenen Grade machen es nicht, ebenso wenig die technologische Problemlösungskompetenz, die in komplexeren Zusammenhängen vielleicht auch vermittelt werden kann, wenn sie nicht überhaupt aus der Praxis kommt und damit einer kritiklosen Verehrung dieser Praxis verdächtig ist. Was also könnte ein philosophisch befriedigender Inhalt der Bildung für den neuen Äon sein? Konrad Paul Liessman bleibt aufgefordert, das, was er in seinem Buch ex negativo ahnen lässt, auch noch einmal positiv wie Wilhelm von Humboldt auszuführen: welcher Bildungsbegriff fürs kommende Jahrtausend ein Desideratum wäre und wie man ihn auch gegen alle aufgezählten Hindernisse in Kraft setzen kann.
(2007)

 

Eva Riebler
KINDHEITSMUSTER ZWISCHEN MELK, KAPFENBERG UND BRUCK

 
DER GLAUBE, DIE BERGE UND DAS PARADIES
Novelle
Karl Plepelits
Müllheim/Ruhr, Verlag Liber Liberi 2006
ISBN 3-85481-031-8

S. 145

 

Karl Plepelits erinnert sich in diesem seinem siebten Roman an autobiographische Details der Nachkriegsjahre und kleidet sie in eine Rahmennovelle. Er legt die Kindheitserzählung dem alten Ordensmann des Stiftsgymnasiums Melk, Karl Orff, mit dem bezeichnenden Spitznamen Orpheus ins Gedächtnis, bzw. in den Mund.

Die Schlüsselwörter des Titels – Der Glaube, die Berge und das Paradies - zeigen die drei Eckpunkte der Novellenhandlung. Nichts wünscht sich der kleine Karl mehr, als den im Krieg gefallenen Vater wieder ins Leben zu rufen. Da der Glaube ja bekanntlich Berge versetzen kann, gewährt ihm Jesus diese innige Bitte. Jedoch gibt es wie im Märchen zwei Bedingungen für die Rückkehr ins Erdenleben: Erstens darf der paradiesverwöhnte Vater nicht über die irdischen Zustände jammern. Zweitens müssen die Mutter und Karl stets froh und glücklich sein, dass sie den Vater wieder zurückbekommen haben. Dass dies harte Voraussetzungen fürs menschliche Zusammenleben sind, soll sich bald erweisen.

Die Ich-Perspektive ist die eines elf-jährigen Schulbuben, der in seinem naiv-kindlichen Glauben mit Jesus und Maria Dialoge in der Umgangssprache führt. Die Problematik ergibt sich aus der überschäumenden Phantasie des kleinen Knaben, aus den Schwierigkeiten des Nachkriegsalltags sowie - nach der Wunscherfüllung - die Patt-Stellung der Mutter zwischen zwei Ehemännern. Die Wahl der Mutter fällt zu Ungunsten des Vaters aus. Er hat seinen Lieben trotz seiner selbstlosen Bemühungen nicht eitles Glück und Zufriedenheit gebracht. Da er wieder ins Paradies in die Arme seiner hoffentlich wartenden Paradiesjungfrau zurückkehrt, zerfällt für den Sohn nicht nur der kindliche Gottesglaube, sondern auch die Phantasiewelt seiner Kindheit. Die Anteilnahme des Lesers am Schicksal dieses gottesfürchtigen Jungen ist am Ende des Berichts von Pater Orpheus, alias Karl Orff, wohl am größten. Mir gefielen allerdings die ironischen Kommentare zum Liebesleben des Vaters auf ebener Erde und im Himmel am besten. Dürfte doch Sex mit einer Paradiesjungfrau genauso wie mit einer verheirateten Frau nicht bestrafenswürdige Sünde, sondern reiner Genuss sein.

Hingegen wird der fromme, unschuldige Karl von Gott mit dem Verschwinden seines Vaters aus der irdischen Welt bestraft und ist, wie könnte es anders sein, zutiefst verzweifelt. Hier könnte sich die Rahmenhandlung wieder schließen, denn aus dieser Depression heraus dürfte der 12-Jährige dann ins Melker Stiftsgymnasium gesendet worden sein. Ob der Rest an traditionellem, leicht antiquiertem Kinderglauben oder die Gottesfürchtigkeit gegenüber einem so strengen, ungerecht strafenden Gott die Grundlage für den späteren Eintritt in den Orden bildete, bleibt offen, genauso wie die in der Vorbemerkung aufgeworfene Frage, wo denn die Seelen der Toten wohnen, in der Unterwelt oder im paradiesischen Himmel. Denn diese mehr oder weniger authentische Erzählung aus Kapfenberg, wo Pater Orpheus seine Kindheit verbrachte, ist wohl als Wohnsitzbeweis der Verstorbenen nicht 100%ig gültig.

Außerdem bleibt die Frage, ob man ernstzunehmendes christliches Gedanken- und Glaubensgut mit der kindlichen Frömmigkeit, die im raunenden Ton eines phantastischen Märchens dargestellt wird, verflechten soll.
(2007)

 
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