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Die Salzkammergut Festwochen Gmunden 2010
vom 18. Juli bis 21. August 2010

Am 18. Juli eröffnen die Salzkammergut Festwochen Gmunden unter der Intendanz von
Jutta Skokan die Veranstaltungssaison 2010: 48 Veranstaltungen an 20 Plätzen mit
ca. 330 Künstler/innen bietet dieser Festivalsommer.



Eröffnung und erster Höhepunkt am
18. Juli 2010, 19.00 Uhr, Stadttheater Gmunden

Der Quantenphysiker, Univ. Prof. Anton Zeilinger wird als Festredner am 18. Juli
2010 die diesjährigen Salzkammergut Festwochen eröffnen.
Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Ilija Trojanow liest aus seinem Essay
Weltbürgertum heute. Rede zu einer kosmopolitischen Kultur.
Das auf allen Weltbühnen beheimatete Klavierduo Dennis Russell Davies und Maki
Namekawa präsentiert das musikalische Programm dieses Abends vierhändig mit der
Phantasie in f-moll von Franz Schubert sowie 6 Stücken aus Macbeth von Kurt
Schwertsik – anlässlich des 75. Geburtstags des österreichischen Komponisten.
Variationen von Frédéric Chopin (200. Geburtstag) über ein nationales Lied von de
Moore beschließen den Abend.



Bühne frei!
Die Salzkammergut Festwochen bieten ihrem Publikum ein Programm voll Lebendigkeit
und Spannung. Die reflektierte Durchmischung in der Programmgestaltung und
spartenübergreifende Ausrichtung zeichnen in diesem Kultursommer die Veranstaltungen
der Salzkammergut Festwochen aus.

Seit 20 Jahren gibt es die Salzkammergut Festwochen Gmunden in ihrer heutigen Form.
Verankert in der Stadt Gmunden, im Salzkammergut und im Land Oberösterreich sind sie
ein Kulturfestival inmitten der schönsten Natur. Wunderbare Sommertage und –abende
mit Highlights aus allen Kunstsparten gehören längst zum kulturellen Gedächtnis
unseres Landes. Es ging immer um Unterhaltung u n d Erkenntnis, um eine fröhliche
Art, die Zeit zu verbringen, genauso wie um eine ernste Zeitanalyse.



Festmesse Uraufführung
Sonntag, 18. Juli 2010, 9.30 Uhr, Stadtpfarrkirche Gmunden

Zum festlichen Auftakt der diesjährigen Veranstaltungsreihe kommt in der
Stadtpfarrkirche Gmunden die Deutsche Messe in B-Dur für Chor und Bläser des
oberösterreichischen Komponisten Christian Krenslehner zur Uraufführung. Ausführende
sind der Gmundner Kammerchor und Bläser aus Musikschulen im Salzkammergut.



Literatur: Der „Weltensammler“ Ilija Trojanow
Mittwoch, 21. Juli 2010, 19.30 Uhr, Stadttheater Gmunden

Der aus Bulgarien stammende Schriftsteller Ilija Trojanow berichtet in
Dokumentationen, Reiseberichten, Reportagen und Erzählungen von den großen Exil- und
Migrationsphänomenen der Moderne. Als poetischer Chronist vermittelt er ein neues
Gefühl für die Komplexität inter- und transkultureller Wirklichkeitserfahrungen in
den unterschiedlichsten kulturellen Kontexten – von Kapstadt bis Mekka. Der heute in
Wien lebende Autor liest aus seinen Romanen.



Schwerpunkt: “Jazz me if you can”. Ein Fest für Ernst Jandl zum 85. Geburtstag und
10. Todestag
Donnerstag, 29. Juli - Sonntag, 1. August 2010, Stadttheater Gmunden

Ernst Jandl steht im Mittelpunkt des viertägigen Festes „Jazz me if you can“, das
als Hommage für den Ausnahmeliteraten vom 29. Juli bis zum 1. August stattfinden
wird.
Ein Abend mit „Texten, Tönen und Bildern“ eröffnet das hochkarätig besetzte
Symposion am 29. Juli 2010 im Gmundner Stadttheater: Die Literaturwissenschaftler
Bernhard Fetz und Hannes Schwaiger sprechen unter dem Titel Ich schreie mich frei
zur Intermedialität und Internationalität Ernst Jandls. In Jandln! zeigen der
Schauspieler Wolfram Berger, Wolfgang Puschnig an Saxofon und Flöte und Jon Sass an
der Tuba, dass die Texte des Sprachspielers, Wortexperimentators und bekennenden
Jazzfans Ernst Jandl stärkste(Über)-Lebenskraft besitzen.
Gezeigt wird darüber hinaus der legendäre Dokumentarfilm „Wholly Communion“ von
Peter Whitehead, der ein historisches Ereignis mit Ernst Jandl festhält, das in der
Royal Albert Hall in London stattfand: Besondere Programmpunkte beim Fest für Ernst
Jandl: eine Lesung mit Friederike Mayröcker, ein Theaterkonzert mit Christian
Muthspiel, Filme, Hörspiele, Impulse und Diskussionen mit Wegbegleitern und
Germanisten, wie Bodo Hell, Julian Schutting, Franz Schuh, Luigi Reitani, Frieder
von Ammon, Klaus Siblewski, u. a.




Jazz - Al Di Meola / New World Sinfonia
Freitag, 23. Juli 2010, 20.00 Uhr, Toscana Congress Gmunden

Für die Freunde des Jazz halten wir ein ganz besonderes Highlight bereit:
Weltbester Akustik-Gitarrist, “Herr der Finger”, mehr als sechs Millionen verkaufte
Alben – der in New Jersey aufgewachsene Al Di Meola (Wegbegleiter John McLaughlin
und Paco de Lucia) gilt als herausragendster Virtuose des zeitgenössischen Jazz. Wie
kein anderer vereint er Leidenschaft und brillante Technik in einer Person. Oft
schon wurde er als „schnellster Gitarrist der Welt“ bezeichnet. Das Projekt Al di
Meola / New World Sinfonia ist eine Hommage an Astor Piazzolla. Der Tango beherrscht
das Genre, leise und laut, melancholisch und fröhlich, ruhig und lebhaft.
Das Konzert der Weltklasse findet in Zusammenarbeit mit den Jazzfreunden Bad Ischl
im Toscana Congress Gmunden statt.



Lieder – Gianmaria Testa
Samstag, 24. Juli 2010, 20.00 Uhr, Stadttheater Gmunden

Gianmaria Testa, Bahnhofvorsteher und Autodidakt, der zum gefeierten Liedermacher
wurde, ist der charismatische Meister der italienischen Liedpoesie, dem auch der
Rhythmus von Tango, Habanera und Jazz am Herzen liegt. Mit lyrischer Intensität,
feiner Ironie, einer Prise Melancholie und mediterraner Leichtigkeit erzählt er von
der Poesie des Alltags.



Schauspiel: „Countdown Schneewittchen“ von Elfriede Jelinek
Samstag, 24. Juli 2010, 17.00 Uhr, Hipphalle Gmunden

In „Der Tod und das Mädchen: Prinzessinnendramen I “ von Elfriede Jelinek trifft
Schneewittchen den Tod in Gestalt des Jägers. Schicksalhaft. Ein Theaterstück mit
Texten von Elfriede Jelinek und Ingeborg Bachmann, inszeniert von der derzeit in
Essen lebenden Wiener Regisseurin Sandy Tomsits. In der Titelrolle: Anna Nowak. Ein
intensiver Theaterabend!



Ein Philosophisches Fest
Sonntag, 25. Juli 2010, 19.00 Uhr, Klostersaal Traunkirchen

Das „Philosophische Fest“ im Rahmen der Salzkammergut Festwochen, mit Peter Assmann,
Christian Schacherreiter, Lutz Ellrich, Christa Gürtler, Robert Pfaller, Franz
Schuh, Anton Zeilinger, beleuchtet die sieben Todsünden - jeder der prominenten
Teilnehmer hat sich eine davon ausgesucht. Ein Abend mit Musik von Xu Fengxia, die
in den 1980ern als Bassistin der ersten Frauen-Rock-Band Shanghais Aufsehen erregte,
und Paul Zauner, der bereits mit Jazzgrößen wie Leon Thomas und George Adams
spielte, in Zusammenarbeit mit der Sommerakademie Traunkirchen.


Kartenverkauf und Ticketinfo
Kartenbestellung im Festwochenbüro:
Stadttheater Gmunden, 1.Stock
Theatergasse7
A-4810Gmunden
Tel.07612/70630
email: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

Kassenöffnungszeiten:
MO-SA 09.00-17.00 Uhr

Kartenbestellung online:
Online Kartenbestellungen werden über unseren Kooperationspartner Ticket Online
durchgeführt. Außerdem können Sie sich Ihre online gekauften Tickets auch an der
Abendkassa hinterlegen lassen und sparen so zusätzlich Porto und Versandkosten.
www.festwochen-gmunden.at
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PRESSEINFORMATION
Meßkirch, 5. Juli 2010

Krimiautor Gerhard Loibelsberger für Leo-Perutz-Preis der Stadt Wien nominiert

Am 28.September 2010 verleihen die Kulturabteilung der Stadt Wien und der
Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) erstmals den Leo-Perutz-Preis
für österreichische Kriminalliteratur. Neben drei weiteren Autorinnen und Autoren
ist auch der Gmeiner-Autor Gerhard Loibelsberger mit seinem Krimi „Die Naschmarkt-Morde
nominiert.

Der Preis, der im Rahmen der Kriminacht verliehen wird und mit 5.000 Euro dotiert
ist, wird künftig jährlich vergeben. Ausgezeichnet werden sollen Krimis, deren
Qualität und literarischer Anspruch an den namensgebenden österreichischen Literaten
Leo Perutz erinnern. Darüber hinaus sollen die ausgezeichneten Werke möglichst
innovativen Charakter haben und einen Wien-Bezug aufweisen. Die Jury des
Leo-Perutz-Preises der Stadt Wien für Kriminalliteratur setzt sich aus je einem
Vertreter der Kulturabteilung der Stadt Wien, des Hauptverbandes des
Österreichischen Buchhandels, des Sortimentsbuchhandels, der Medien sowie der
Vereinigung österreichischer Kriminalschriftstellerinnen und -schriftsteller
zusammen.

In seinem historischen Kriminalroman „Die Naschmarkt-Morde“ nimmt Gerhard
Loibelsberger den Leser mit auf eine kulinarisch-kriminelle Reise in das Wien der
Jugendstilzeit ─ inklusive Begegnungen mit Gustav Klimt, Peter Altenberg und Otto
Weininger, köstlichen Altwiener Rezepten und typischer Kaffeehaus-Atmosphäre.

Gerhard Loibelsberger wurde 1957 in Wien geboren und arbeitet seit 1984 als freier
Werbe- und PR-Texter. Er ist Autor von Sach- und Gourmetbüchern, Songtexten und
Kriminalromanen. Im Herbst 2008 erschien sein Buch „Wiener Weihnachtsbäckereien“,
das Gerhard Loibelsberger gemeinsam mit dem Wiener Chefpatissier Herwig Gasser
verfasst hat. 2009 veröffentlichte er mit „Die Naschmarkt-Morde“ seinen ersten
historischen Kriminalroman. Im Juli 2010 setzt er mit „Reigen des Todes“ seine Serie
um den Wiener Inspector Josef Maria Nechyba fort.


Die Naschmarkt-Morde
Gerhard Loibelsberger
274 Seiten
ISBN 978-3-8392-1006-2
€ 13,30 [A]/12, 90 [D]/sFr 22,50 €
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Grosser Literaturpreis Bern für Lukas Hartmann

Lukas Hartmann erhält den ersten Grossen Literaturpreis von Stadt und
Kanton Bern. Der Berner Schriftsteller wird für sein Gesamtwerk
(Romane und Kinderbücher) geehrt. Die Preisverleihung findet im Rahmen
des Berner Literaturfests am 26. August 2010 im Kulturzentrum Progr
statt. Zum ersten Mal vergeben die Stadt und der Kanton Bern gemeinsam
die mit 30'000 Franken dotierte Auszeichnung. Die Begründung der Jury
Am 24.8.2010 erscheint der neue Roman von Lukas Hartmann Finsteres
Glück.
Finsteres Glück
11. August 1999, totale Sonnenfinsternis. Eine fünfköpfige Familie
fährt wie Tausende andere ins Elsass, wo das Naturschauspiel besonders
gut zu sehen ist. Doch nur Yves, der jüngste Sohn, kehrt lebend von
diesem Ausflug zurück. Ein berührender Roman über Geborgenheit und
Verlust; über die Familienbande, denen wir nicht entkommen, und
diejenigen, die wir uns selbst erschaffen.
© 2010, Diogenes Verlag AG, Sprecherstrasse 8, 8032 Zürich, Schweiz
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Peter Wawerzinek erhält Bachmannpreis

Der deutsche Autor Peter Wawerzinek ist der große Gewinner. Er erhält den Ingeborg-Bachmann-Preis 2010. Er setzte sich in einer Stichwahl gegen Dorothee Elmiger durch. Auch der Publikumspreis ging an Wawerzinek.

Zwei Wahlgänge für Bachmannpreis nötig

Im ersten Wahlgang stimmten drei Juroren für Peter Wawerzineks Text, Meike Feßmann, Alain Claude Sulzer und Burkhard Spinnen. Es kam zur Stichwahl zwischen Wawerzinek und Dorothee Elmiger. Wawerzinek setzte sich durch. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

Wawerzinek gewann mit dem Text "Rabenliebe" über eine Kindheit in einem DDR-Waisenhaus.

Die Laudatio hielt Jurorin Meike Feßmann, die den Autor für den Bewerb vorgeschlagen hatte.

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