Stadtmuseum St. Pölten, 26. April 2017, 18 Uhr: Frauen, die auf Männer schauen

19 Künstlerinnen aus drei Frauengenerationen stellen sich der Betrachtung des Mannes aus der Perspektive der Frau. Vielschichtig wie die Herangehensweise der Künstlerinnen, so komplex zeigt sich auch das Ergebnis dieser Aufgabe. Sei es nun die Beobachtung des anderen Geschlechts aus der persönlichen Wahrnehmung oder aus einer Metaebene, sozusagen sich selbst betrachtend in der Rolle der Frau als Beobachtende oder sogar als Beobachtete

Die Landeshauptstadt St. Pölten lädt herzlich zur Vernissage ein.

Mittwoch 26. April 2017 18:00 Uhr
Stadtmuseum St. Pölten, 3100 St. Pölten, Prandtauerstraße 2
Begrüßung: Mag. Thomas Pulle,
Leiter Stadtmuseum St. Pölten
Zur Ausstellung spricht: Ingrid Loibl, Künstlerin und Kuratorin
Eröffnung: Mag. Matthias Stadler, Bürgermeister St. Pölten
Musikalische Begleitung: Christina Gaismeier, E-Geige

Um Anmeldung wird gebeten 02742 333-2602 oder This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

Ausstellungsdauer 27. April bis 28. Mai 2017
Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag: 10:00 bis 17:00 Uhr
Führung durch die Ausstellung und Lesung im Rahmen des NÖ Museumsfrühlings, Samstag 20. Mai 15.00 Uhr

 
StaTTschreiber/in für Wels 2017, 1. September - 30. November 2017

Zur Ausschreibung gelangt ein dreimonatiges Stipendium für Literatinnen und Literaten (ohne Altersbeschränkung) in der Höhe von monatlich € 1.100,--.

Erläuterungen
Das Projekt „Welser Stadtschreiber/in“ hat in den vergangenen drei Jahren wesentlich zur kulturellen Vielfalt und Weltoffenheit der Stadt beigetragen. Die Einblicke der internationalen Gäste gaben Anlass zu Diskussion, Selbstreflexion und Freude. Die Lesungen von Michal Hvorecký (SK, 2014), Stefan Petermann (D, 2015) und Stefanie Sourlier (CH, 2016) waren stets gut besucht, die Kooperation mit den „Oberösterreichischen Nachrichten“ beförderte die literarische Auseinandersetzung.

Da die Finanzierung des Projekts seitens des Landes Oberösterreich (Agenda 21) Anfang des Jahres 2017 plangemäß endete und es der Stadt Wels nicht gelang, einen adäquaten Ersatz bereitzustellen, ist es notwendig, dass wir, das Netzwerk Freie Kulturszene Wels PRO.VIELE, kurzfristig einspringen. Die Fortführung lautet daher auf den temporären Namen „StaTTschreiber/in für Wels“ und ist als einmaliges, per Crowdfunding finanziertes Projekt konzipiert.

Mit der Ausschreibung ist das Ziel verbunden Literaten/Literatinnen zu fördern, die
- in Ihrer Arbeit über einen ausgeprägten Gegenwartsbezug verfügen,
- künstlerische Eigenständigkeit aufweisen und
- in einen Austausch mit der lokalen Bevölkerung treten wollen.

Kriterien
- mindestens eine selbstständige literarische Publikation (nicht im Eigenverlag) oder fünf unselbstständige Publikationen in Zeitschriften oder Anthologien
- Bereitschaft, sich auf einen Dialog in Wels einzulassen
- Bereitschaft zu Lesungen, Schulbesuchen, Diskussionen
- Bekanntgabe einer konkreten Projektidee, an der während des Aufenthaltes gearbeitet werden soll
Unterlagen für die Einreichung
- Lebenslauf inkl. Angaben zum literarischen Werdegang
- 2 Publikationsbeispiele (max. 10 Seiten pro Textprobe, keine Büchersendungen)
- Skizzierung des Projektvorhabens für den Aufenthalt (max. 2 Seiten)

Auswahl
Die Auswahl trifft eine Jury im Juni 2017, eine Verständigung erfolgt bis Mitte Juli 2017.

Einreichschluss
31. Mai 2017

Die Einreichungen richten Sie bitte ausschließlich in ausgedruckter Form an „StaTTschreiber/in für Wels“, Postfach 0001, 4601 Wels.

 
Festspielhaus St. Pölten, Programm & Highlights in der Saison 2017/18

Die Saison 2017/2018 im Festspielhaus St. Pölten wurde am 19.4.17 vorgestellt
Der Beginn am 23./24.9. ist ähnlich aufregend wie im letzten Jahr Mozarts Zauberflöte mit der Komischen Oper Berlin

Jacques Offenbachs Opéra bouffe „Die schöne Helena“ Die bildgewaltige Antiken-Travestie mit dem Tonkünstler-Orchester live unter der Leitung von Stefan Soltesz.

Weiters: 11 Tanz-Highlights aus 5 Kontinenten

Im 5. Jahr unter der Künstlerischen Leitung von Brigitte Fürle fokussiert die Saison 2017/2018 verstärkt auf außereuropäische Produktionen und präsentiert mit zwei Premieren im deutschsprachigen Raum und acht Österreich-Premieren, davon drei Koproduktionen, einen spektakulären Einblick in das weltweite Tanzschaffen. Das Cloud Gate Dance Theatre of Taiwan und die chinesische Choreografin Yang Liping rücken Asien in den Mittelpunkt. Eine brandneue Solo-Kreation von Tanz-Superstar Akram Khan begeistert als Referenz an seine bengalischen Wurzeln und den indischen Kathak. Dada Masilo, Shooting-Star der zeitgenössischen südafrikanischen Tanzszene, gastiert mit ihrer Dance Factory Johannesburg und präsentiert einen unkonventionellen „Schwanensee“ zur Weihnachtszeit. Der afro-amerikanische Choreograf Alonzo King, Koryphäe des zeitgenössischen Balletts, gibt mit seinem gleichnamigen LINES Ballet sein Festspielhaus-Debut. Aus New York angereist zeigt Tap-Dance-Legende Savion Glover, in Kooperation mit ImPulsTanz und gemeinsam mit den Tonkünstlern, seine preisgekrönte Steppkunst. Der kubanische Star-Tänzer Carlos Acosta präsentiert mit seiner neu gegründeten Compagnie Acosta Danza einen mehrteiligen Abend mit Choreografien von u. a. Sidi Larbi Cherkaoui. Der Tanzabend bildet gemeinsam mit Konzerten von Erwin Schrott sowie Juan de Marcos & the Afro-Cuban All Stars die Themenreihe „Viva Cuba“.
Mit der Company Wayne McGregor, der französischen Compagnie Käfig unter Mourad Merzouki, dem Berliner Dance On Ensemble sowie der Linzer Compagnie SILK Fluegge steht auch die europäische Tanzszene an vier Abenden im Mittelpunkt.

Spannend wird es zum 100. Geburtstag Bernsteins. Unter dem Titel „Kosmos Bernstein“ spielt das Tonkünstler-Orchester zwölf symphonische Konzerte.

Cornelius Obonya liest und singt als Gast bei einem der Plugged-In-Abenden mit den Tonkünstlern. Der frankokanadische Cirque Éloize präsentiert einen seiner größten Welterfolge. Wie stets gibt es Kammermusik-Konzerte, u. a. z.B. mit dem Diogenes Quartett Besonders zu empfehlen sind die Stars aus Jazz und Weltmusik wie Soul-Stimme Lisa Simone, Sitar-Virtuosin Anoushka Shankar oder das norwegische R‘n‘B-Wunder Bernhoft.

2 Weltpremieren & 20 Jahre Festspielhaus zum Abschluss der Saison 2016/2017

Das Festspielhaus feiert sein 20-jähriges Bestehen. Am 9. Juni gibt es ein großes Fest mit Caffeehaus und Belebung des Vorplatzes. Im Rahmen des Saisonfinales mit Marie Chouinard und dem Tonkünstler-Orchester feiert das Festspielhaus unter dem Motto „Sind im Garten“ Vor und nach jeder Veranstaltung hat sich das Festspielhaus mit seinen zwei Bars ja schon lange als gastronomischer und kommunikativer Treffpunkt bewiesen.

Die laufende Saison wird im Mai mit zwei Weltpremieren beendet. Am 6.5. mit dem Ende des heurigen Flamenco-Schwerpunktes „La Fiesta“ von und mit der Ikone des zeitgenössischen Flamenco, Israel Galván, und am 20. 5. 17 mit „Standing in Time“ mit dem in St.P. und international bekannten neuseeländischen Choreografen Lemi Ponifasio

Am Montag den 22.5. 17 beenden das Tonkünstler -Orchester mit Anton Bruckner die Saison.

Das neue Programm der Festspielhaus Saison 17/18 wird am 3.5. in Krems und am 13.9.17 in Wien präsentiert.

 
21. Philosophicum Lech, 20. bis 24. September 2017 in Lech am Arlberg

21. Philosophicum Lech
„Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal.“
20. bis 24. September 2017 in Lech am Arlberg

 
Die Frage nach der Arbeit, ihrer Zukunft und ihrer Bedeutung für das Selbstwertgefühl des Menschen steht ebenso im Fokus des 21. Philosophicum Lech wie die Frage nach möglichen Alternativen zur Arbeitsgesellschaft, wie sie in den aktuellen Diskussionen um das bedingungslose Grundeinkommen oder der Sehnsucht nach Muße zum Ausdruck kommen. Vom protestantischen Arbeitsethos über die Widersprüche des Kapitalismus bis hin zu einer „Philosophie der Faulheit“ reichen die Themen, die grundlegend und vorurteilsfrei diskutiert werden sollen.
 
„Ist der Mensch tatsächlich von Natur aus ein Animal laborans, ein arbeitendes Wesen, das in eine Krise gerät, wenn es seinen Job verliert?“ So fragt Philosoph Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, in seinem Editorial zum 21. Philosophicum Lech und sieht im Falle bittere Zeiten auf uns zukommen. Ersetzen doch Automatisierung und Digitalisierung mehr und mehr die menschliche Arbeit. Zudem führen auch andere Faktoren zu prekären Erwerbsverhältnissen und merklichen Verwerfungen in unserer Arbeitsgesellschaft. In dieser prägt vorrangig die Erwerbsarbeit die Identität des Einzelnen, vom Selbstverständnis über den sozialen Status bis hin zum Prestige. Dahinter steht im christlichen Kulturkreis ein Ethos mit langer Tradition: „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen“, lautet es bei Paulus.
 
Doch muss das so sein? Insbesondere in Hinblick auf die Herausforderungen der Zukunft. „Wäre es nicht an der Zeit, grundsätzlich über Wert und Wesen der Arbeit nachzudenken und auch anderen Handlungsmöglichkeiten und Existenzweisen des Menschen, von der in der Antike gefeierten Muße bis zur künstlerischen Kreativität, von der ästhetischen Kontemplation bis zur sozialen Kommunikation, von der beharrlichen Langsamkeit bis zur lasterhaften Faulheit wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken?“, eröffnet Liessmann ein breites Diskussionsfeld. Diesem widmet sich vom 20. bis 24. September 2017 in Lech am Arlberg eine erlesene Auswahl an Referenten aus verschiedensten Fachbereichen wie der Kunstwissenschaft und Medientheorie, Soziologie, Literaturwissenschaft und nicht zuletzt der Philosophie.

Den Auftakt zum 21. Philosophicum Lech geben wieder Konrad Paul Liessmann und Michael Köhlmeier, Impulsgeber sowie Mitbegründer des international renommierten Symposiums, mit ihrem philosophisch-literarischen Vorabend. Diesmal steht der stets fesselnde Dialog zwischen atmosphärischer Erzählung und geisteswissenschaftlicher Reflexion unter dem Titel „Von der Trägheit des Herzens“.
 
Spannend dürfte sich am Donnerstagnachmittag auch das nach dem Hauptsponsor benannte Magna-Impulsforum gestalten, das sich der Frage „Ein- und Auskommen ohne Arbeit?“ widmet. Unter der Leitung von Journalist und Fernsehmoderator Michael Fleischhacker diskutieren die Politologin und Grundeinkommens-Aktivistin Margit Appel, der Unternehmer und Mitinitiator der Schweizer Volksinitiative „Für ein bedingungsloses Grundeinkommen“ Daniel Häni aus der Schweiz, die Präsidentin des Friedrich August v. Hayek Instituts und Direktorin des Austrian Economics Center Barbara Kolm, der Autor und Journalist sowie Mitbegründer der Wirtschaftszeitschrift „brand eins“ Wolf Lotter, der Global Director Human Resources bei MAGNA STEYR Hansjörg Tutner sowie der Chefredakteur des philosophischen Magazins „Hohe Luft“ Thomas Va¹ek.

Die Vortragenden des 21. Philosophicum Lech auf einen Blick

Für eine fachlich profunde wie auch facettenreiche interdisziplinäre Erörterung und Diskussion des heurigen Themas „Mut zur Faulheit. Die Arbeit und ihr Schicksal“ an den folgenden drei Tagen geladen sind: Christoph Bartmann, Autor, Journalist und Leiter des Goethe-Instituts Warschau, Manfred Koch, Titularprofessor für Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Universität Basel und Feuilletonist der NZZ, Ulrich H.J. Körtner, Ordinarius für Systematische Theologie (reformiert) an der Evangelisch-Theologischen Fakultät und Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Uni Wien, sowie Stephan Lessenich, Professor am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Soziologie.
 
Des Weiteren referieren Sophie Loidolt, Gastprofessorin am Philosophieinstitut der Universität Kassel sowie Mitglied der „Jungen Akademie“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, und Wolfgang Mazal, Professor und Vorstand des Instituts für Arbeits- und Sozialrecht sowie Leiter des Österreichischen Instituts für Familienforschung an der Universität Wien. Zudem die Philosophin Nassima Sahraoui, Ulrich Schnabel, Autor und Wissenschaftsredakteur der ZEIT, und Martin Seel, Professor für Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, sowie der renommierte und stets provozierende Autor, Dozent und Berater Wolfgang Ullrich.
 
Wie gewohnt stellen sich jeweils zwei Vortragende am Vor- und am Nachmittag anschließend an ihre Beiträge einer Publikumsdiskussion unter Moderation von Rainer Nowak, Chefredakteur von „Die Presse“, und Konrad Paul Liessmann. Die Einbindung und rege Beteiligung der Teilnehmer ist nur eines der Erfolgsgeheimnisse des Philosophicum Lech, das sich über 20 Jahre hinweg kontinuierlich entwickelt und als eine der profiliertesten geisteswissenschaftlichen Tagungen im deutschsprachigen Raum etabliert hat.

Anmeldung und weitere Informationen  
Da das Philosophicum Lech in den vergangenen Jahren bereits Wochen, wenn nicht Monate im Voraus ausgebucht war, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung über die Website www.philosophicum.com. Dort finden sich auch weitere Informationen wie z. B. zu den Referenten und ein detaillierter Programmfolder zum Download. Wem die Teilnahme am gesamten Philosophicum (Mi-So) nicht möglich ist, der kann auch einzelne Tage buchen. Für Studierende gibt es per Bewerbung die Möglichkeit zum Erhalt eines Stipendiums zur kostenlosen Teilnahme.
 
Akkreditierungen richten Sie bitte an This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it

 

 
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