Nachruf Franz Richter

Das Sterben an sich
ist Erbgut aller.
Stirb du über dich hinaus.
(F. R.)

 

Der Österreichische P.E.N.-Club
und
der Österreichische Schriftstellerverband
trauern um

 

Prof. Dr. FRANZ RICHTER
16. Jänner 1920 – 1. Mai 2010

 

Die Beerdigung findet am Mittwoch, dem 26. Mai 2010, um 13 Uhr auf dem Friedhof Wien-Penzing
1140 Wien, Einwanggasse 55 statt.

 

Die Seelenmesse ist am Freitag, dem 28. Mai 2010, um 17 Uhr in der Paulanerkirche
 1040 Wien, Paulanergasse 6, Ecke Wiedner Hauptstraße.

 

Musikalische Gestaltung:
Bratsche: Univ.-Prof. Wolfgang Klos
Orgel: Dr. Thomas Daniel Schlee
E-Piano: Martiyn van den Hook
Wien, im Mai 2010

Franz Richter

Geboren 16. Jänner 1920 in Wien. Nach der Matura Ausbildung als Geiger bei Willi Boskovsky und Studium der Chemie an der Universität Wien. 1940 Einberufung zur Deutschen Wehrmacht, 1945–48 russische Kriegsgefangenschaft. Danach Fortsetzung des Studiums als „Werkstudent“ neben der Lehrtätigkeit an einer Wiener Berufsschule. 1950 Promotion zum Dr. phil., dann Professor für Chemie an der Wiener Handelsakademie und zuletzt am „Theresianum“. Er verfasste mehrere Chemie-Lehrbücher, deren Erfolg ihm die notwendigen Mittel für sein literarisches Schaffen als Lyriker, Romancier und Essayist verschaffte.

Neben der Tätigkeit als Lehrer und Schriftsteller engagierte sich Franz Richter auch in der Kunst- und Kulturförderung und trat als feinsinniger wie unbestechlicher Rezensent für Literaturzeitschriften hervor.

Gemeinsam mit seiner Ehegattin Edith, einer Violoncello-Solistin, spielte er bis ins hohe Alter „Hausmusik“ mit namhaften befreundeten Musikern auf hohem Niveau.

Sein Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a.: Theodor-Körner-Preis, Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, Humboldt-Plakette.

 

Mitgliedschaften und Funktionen:
Ehrenmitgliedschaft des Österreichischen P.E.N.-Clubs, des Österreichischen Schriftstellerverbandes und der W. H. Auden-Gesellschaft.
Präsident des Österreichischen Schriftstellerverbandes (1975–79) und langjähriger Generalsekretär des Österreichischen P.E.N.-Clubs.
1979–96 Delegierter in der Hörer- und Sehervertretung des Österreichischen Rundfunks.
Mitglied des Literaturkreises PODIUM, der IG Autorinnen Autoren, der Humboldt-Gesellschaft Mannheim und der Société européenne de Culture, Venice.

 

Bücher:
Wir, die an den Grenzen wohnen. 1955
Anbruch der Vergangenheit. Gedichte. 1964
Diogenes – ultraviolett. Roman. 1964
Wir leben chemisch. Sachbuch. 1967
Keine Sintflut für Noah – Die dreifältige Einfalt. Zwei Spiele zwischen Glauben und Zweifel. 1968
Humanimales. Fabeln (Illustrationen: Thomas Moog). 1969
Kreuzweg. Reliefs von Horst Aschermann.1971
Kosmo-Rhythmik. Anklänge und Entsprechungen. 1973
Im Wendekreis der Blume. Essays über Pflanzenästhetik. 1975
Trockengebiet. Gedichte. 1980
Kein Pardon für Genies. Zwölf Charakterbilder.1982
Kurz gefaßt, lang bedacht … Gedankensplitter. 1984
Auf der Atembrücke von A nach O. 1986
Spaltklang. Roman vom Erbteil Europa 1933–1955. 1987
Gestalten der Liebe. Erdachte Briefwechsel, literarische Porträts. 1989
Lichtecho. Gedichte. 1992
Ein Pfauensommer. Drei Erzählungen vom magischen Auge. 1994
Geheimes wird Signal. Gedichte (Illustrationen: Ernst Steiner). 1996
Lob der Weltvernunft. Gedichte. 1999
Ausgewählte Gedichte. 2005
Bruchwerk aus einer Umbruchszeit (Illustrationen: Horst Aschermann). 2005
Darüber hinaus veröffentlichte Franz Richter eine Vielzahl von Essays, Hörspielen und Rezensionen.

 
Nachruf Heinz Gappmayr

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Nachruf Professor Heinz Gappmayr
von Prof. Mag.art. Josef Linschinger

Gmundner Symposion für Konkrete Kunst

Am Montag, den 19. April 2010, verstarb Professor Heinz Gappmayr
im 85. Lebensjahr in Innsbruck.
Die konstruktive/konkrete/konzeptuelle Kunst verliert mit ihm eine der bedeutendsten
Persönlichkeiten als Künstler, Theoretiker wie auch Mentor dieser in Österreich
relativ wenig beachteten Kunstrichtung. Er war als Künstler national wie
international rezipiert und hochgeschätzt. Seine theoretischen Texte sind von höchster
Prägnanz. Für viele Kolleginnen und Kollegen hielt Heinz Gappmayr Einführungen
zu ihren Ausstellungen und verfasste Katalogtexte.
1989 nahm Heinz Gappmayr bereits am Pilotprojekt „Konstruktive Strömungen“ zu
den Gmundner Symposien für Konkrete Kunst mit einer Einzelausstellung teil. Bei
den ab 1990 jährlich stattfindenden Symposien war er meist Hauptprotagonist –
ausstellender Künstler, vortragender Theoretiker und Verfasser von Texten für die
Dokumentationen.
Diese zentralen Position fehlt dem Gmundner Symposion, allen daran Beteiligten
und mir sehr. Heinz Gappmayr war ein scharfsinniger Berater und guter Kollege
über viele Jahre, wofür ich ihm zu großem Dank verpflichtet bin.

Am Dienstag, den 27. April 2010, um 14 Uhr, fand in der Wiltener Basilika, in Innsbruck,
die Trauermesse und um 14.45 Uhr, die Beerdigung amWiltener Friedhof statt.

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Nachruf: Christian Schwetz

Zum Gedenken an Christian Schwetz

 

26.09.1947 - 07.01.2009

 

 

Unser langjähriges Mitglied Christian Schwetz ist unerwartet am Mittwoch, 07.01.2009 gestorben.
Er war ein engagierter Künstler: vielseitiger Musiker - unter anderem war er der Gründer und Bandvater der Bohemian Dixielandler Jazzband, Lehrer, bildender Künstler und Schriftsteller.
Sein Hauptaugenmerk war das Poly Art Studio Svec, (PASS…) eine private und unabhängige Kultureinrichtung, die sich der Polyästhetik verschrieb und welche er seit Dezember 2002 in Böheimkirchen, NÖ gemeinsam mit seiner Frau Renate betrieb. Grenzüberschreitend ermöglichte er Kunst und Kultur mit allen Sinnen zu erleben. Durch Ausstellungen, Lesungen, Konzerte, Diskussionen, Meditationen und andere vielseitige Projekte führte Christian Schwetz Menschen zu einem gemeinsamen Erlebnis zusammen. Christian Schwetz übte trotz vieler Engagements und brodelnder Ideen immer Zurückhaltung. In seinem Haus fanden Künstler, regionale und aus seiner zweiten Heimat Kroatien, Raum zur Präsentation und trafen auf Gleichgesinnte und Interessierte.

Seine zahlreichen eigenen Projekte kamen tief aus seinem Herzen und er verband stets Töne mit Worten und Bildinhalten.
Wir halten ihn als liebevollen und humorvollen Menschen mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen in Erinnerung.
Für die LitGes
Ingrid Reichel

 
Zum Gedenken an Marianne Fritz

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"Es kann nicht lösen der Mensch: das Entweder-Oder-Problem; und das an sich nicht! Das ist es! Und nur das! Nicht will es dem Menschen gestatten, fortzufliegen und irgendwie halt so hinein: in die Möglichkeit an sich, die da genannt: das Unendliche einerseits und die Ewigkeit andererseits." 


Wir gedenken der vor einem Jahr verstorbenen Marianne Fritz und lesen aus ihrem Werk.

Mittwoch, 1. Oktober 2008, 16.05 Uhr
Grab von Marianne Fritz
Zentralfriedhof Wien, 3. Tor
Gruppe 40, Ehrenhain
Zufahrt mit dem Auto zu Halle 3 möglich

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Fritzpunkt
Eitelbergergasse 4
A-1130 Wien
Tel/Fax +43 1 877 25 17
mobil +43 (0)699 11685616
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http://www.fritzpunkt.at
 
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