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Donnerstag, 4. Oktober 2018 - 14:00

Setzung von Steinen der Erinnerung

Das Jüd. Komitee lädt Sie herzlich zur ersten Setzung von Steinen der Erinnerung am Donnerstag, dem 4. Oktober in St. Pölten ein. Im Beisein der Angehörigen und Bürgermeister Matthias Stadler setzen wir Steine an folgenden acht Adressen:

14:00: Josefstraße 67 – Sigmund und Berta Stern
14:20: Lederergasse 8 – Familien Süss, Weiss, Kerpen, Weinstein
14:30: Fuhrmannsgasse 15 – Rudolf und Emma Kohn
14:45: Rathausgasse 8 (10) – Hermann und Irma Löw
15:00: Kremsergasse 9 – Heinrich und Hermine Gelb
15:05: Kremsergasse 17 – Johanna Morgenstern
15:15: Franziskanergasse 3 – Jakob und Stefanie Winterstein
15:25: Rathausplatz 13 – Familien Frischmann und Lederer

Donnerstag, 6. Dezember 2018 - 19:00

Präsentation etcetera Heft 74: Körper.Teile

Körper.Teile - Frankenstein u. a. Monster wurde am 6.12.18 im Stadtmuseum präsentiert
Thomas Fröhlich & Thomas Ballhausen als Redakteure dieses 74. Heftes "etcetera" führten in das Heft ein, das Kochrezepte von Skelektsuppe bis... oder Trash und Essay oder Lyrik enthält.

Der Heftkünstler Gerald Axelrod erklärte die Entstehung des Monsters Frankenstein und dem gleichnamigen Roman von der 18-jährigen Mary Shelley. Er erzählte vom Glauben um 1800, dass man Leichen mittels Stromstössen zum Leben erwecken könne und zeigte und zeigt bis 31.1. 18 im Stadtmuseum st. Pölten seine berühmten Fotografien, die im Heft Aufnahme fanden. Vorwiegend sind es schaurig, schöne romantische Motive aus Süd-England und London, verewigt auch in seinem Fotoband, betitelt "Frankenstein und die Illuminaten" aus der Reihe Mythen und Legenden, Verlag Stürtz, 2014. Aauch einen Fotoband über König Arthus und die Tafelrunde konnte man im Stadtmuseum erstehen. als Lesende des Heftes war Nadia Baha geladen. Ihr Text: Monster Kaffee war witzig, spritzig und bedankte sich bei Mary Shelley für die Monster und prostete den Monstern, die sie rief, zu.
Körpermusik im wahrsten Worte betrieb Katana Projekt mit Schellen an beiden beiden, Rasseln in den Händen und ihrem riesigen, um nicht zu sagen "monströsen" Didgeridoo, dem sie tiefe - schaurige Töne entlockte.

Eine gelungene Heftpräsentation!

Buffet & Eintritt waren wie immer frei!

Das nächste Event wird am 28.2.2019 ebenfalls im Stadtmuseum St.P. die Vorstellung des Heftes "etcetera" PARADIES vielleicht als Kontrastprogramm sein. Allerdings liest Egyd Gstättner aus Klagenfurt, also wird wieder bissiger Humor regieren! Die paradiesischen Kunstobjekte werden von der Heftkünstlerin Eva Bakalar aus St.P. vorgestellt und HG, Eva Riebler wird durch die Beiträge des Heftes führen!

unbedingt vormerken!

Mittwoch, 24. Oktober 2018 - 19:00

LitGes Tagebuchtag

Ärgster Blues und böse Lieder von & mit Richard Weihs Autor/Musiker/Kabarettist

Buffet & Eintritt frei!

Mittwoch, 10. Oktober 2018 - 19:00

Präsentation etcetera Heft 73: Höhle

Höhle - von Bären und anderen Menschen

Heftkünstlerin: Michaela Hofmann-Göttlicher im Gespräch mit HG Eva Riebler
Vertreter der Autoren: Wolfgang Mayer-König auf der Suche nach dem Heiligen Gral
Gast: Robert Schindel Autor/Dramatiker/Regisseur/Essayist im Gespräch mit Johan. Schmid
Musik: Christoph Richter mit Eigenkompositionen zum Thema am Klavier

Buffet & Eintritt frei!

Mittwoch, 31. Oktober 2018 - 21:00

Kurzvortrag und Film: Frankenstein

Im Rahmen des Blätterwirbels:
Kultfilm „Frankensteins Braut” von 1935
mit Thomas Fröhlich & Gerald Axelrod

Sonntag, 7. Oktober 2018 - 11:00

Lesung & Kurzfilm "Porta Gondola"

Im Rahmen des Blätterwirbels:
Lesung & Kurzfilm "Porta Gondola" von Wolfgang Mayer-König.

Mit Eintritt.

Mittwoch, 2. Januar 2019 - 17:00

Joure Fixe

Für Schreibende und Zuhörende!

Texte verfassen in 10 Min. oder schneller!

Mittwoch, 02. 01. 2019, 06.02.2019, 06.03. 2019 etc. um 17 Uhr

LitGes Büro, Steinergasse 3, St.Pölten

 

Donnerstag, 24. Mai 2018 - 19:00

LitGes - Präsentation etcetera 72 Vulkan

Tanz auf dem Vulkan: Was bringt uns zum Glühen?

Lesender Franzobel, Heftkünstlerin Sibylle G usenbauer wird von Dir. Carl Aigner vorgestellt.Musik von und mit Teufelsgeiger und Almhirt Toni Burger aus Bad Aussee!
Heft-Redaktion & Moderation: Eva Riebler.        

Montag, 4. Juni 2018 - 15:00

22. Philosophicum Lech: 19. bis 23. September 2018

22. Philosophicum Lech
„Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen.“
19. bis 23. September 2018 in Lech am Arlberg

 
„Die Hölle, das sind die anderen“, brachte Jean Paul Sartre das Drama der menschlichen Existenz auf den Punkt. Als ausdrucksstarke Universalmetapher steht die Hölle für das Unzumutbare, Unerträgliche in unserem Alltag wie in der Geschichte. Beim Philosophicum Lech 2018 werden das religiöse Konzept und dessen Vorstellungswelten als eine Quelle der Kultur beleuchtet: von Dantes „Inferno“ über Hieronymus Bosch bis zu zeitgenössischen Höllenfahrten. Zudem widmen sich die renommierten Referenten diverser Disziplinen all dem schwer Erträglichen, dem Infernalischen unserer Gegenwart und begeben sich auf die Spur der Struktur sowie Dynamiken solch „höllischer“ Entwicklungen

„Das Unerträgliche ist weder chaotisch noch anarchisch, es gehorcht Regeln, Ritualen, Zwängen und Wiederholungen. Es handelt sich um Kulturen des Unerträglichen, die von der Hölle in Beziehungen und Familien bis zu den Höllen der Sucht, von den Höllen der Gewalt und der Kriege bis zur Hölle des Cybermobbings und des Hasses in den sozialen Netzwerken, von der Hölle der Naturkatastrophen bis zu den Höllen des Terrors und der politischer Repression reichen“, erklärt dazu Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, in seinem Editorial. Daraus lässt sich bereits die große Bandbreite an Vortragsthemen ableiten, die in bewährter Weise mit dem Publikum diskutiert werden. Eine detaillierte Übersicht mit Informationen zu den Referenten, dem Rahmenprogramm und den ausgeschriebenen Stipendien sowie der Programmfolder zum Download bieten sich auf www.philosophicum.com.

 
Bereits zum 22. Mal lädt das Philosophicum Lech vom 19. bis 23. September 2018 – heuer unter dem Titel „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“ – zum ebenso vielschichtigen wie erfrischend ungezwungenen Gedankenaustausch zwischen profunden Experten diverser Fachgebiete untereinander wie auch mit dem interessierten Publikum. Die wissenschaftlich fundierte Erörterung und Diskussion über Disziplinen hinweg und die daraus resultierende vielfältige Perspektive auf gesellschaftsrelevante Themen zählt zu den Stärken des Symposiums. Als eine der wenigen wirklich transdisziplinären Tagungen im deutschen Sprachraum hat sich das Philosophicum Lech ein ausgezeichnetes internationales Renommee erworben, was sich u. a. im enormen Publikumsinteresse und starken medialen Echo widerspiegelt.
 
Auch die Wissenschaftler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wissen den besonderen Charakter und die einzigartige Atmosphäre zu schätzen und folgen gerne dem Ruf nach Lech. So werden heuer wieder namhafte Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler sowie Vertreter benachbarter Disziplinen ein weites Panorama zur Metaphorik und Ideengeschichte der Hölle sowie zu den „Kulturen des Unerträglichen“ eröffnen und dabei eine Vielzahl an virulenten Problemen aufgreifen.
 
Die Vortragenden des 22. Philosophicum Lech auf einen Blick:
 Zu den renommierten Referenten zählen heuer – in der Reihenfolge der Vorträge: Der ehemalige Professor für Fundamentaltheologie und Grenzfragen zwischen Literatur und Theologie an der Päpstlichen theologischen Fakultät San Bonaventura in Rom, seit seiner Emeritierung an der Seniorenuniversität Luzern unterrichtende Josef Imbach, der für seine zahlreichen Buchpublikationen, wie zur christlichen Kunst, bekannt ist. Des Weiteren die Professorin für Islamwissenschaft der Universität Bonn sowie der Evangelisch-Theologischen Fakultät Leuven/Belgien Christine Schirrmacher. Sie ist Mitglied verschiedener gesellschaftspolitischer Beratungsgremien sowie u. a. auch des Kuratoriums des Deutschen Instituts für Menschenrechte und auf nationaler wie internationaler Ebene an Dialoginitiativen und Diskursen mit muslimischen Theologen beteiligt. Ebenfalls am Freitag referiert der Titularprofessor für Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Basel Manfred Koch, Feuilletonist der NZZ und auch für die FAZ sowie den SWR 2 Kultur tätig. Es folgt der Vortrag von Christian Grüny, Privatdozent an der Universität Witten/Herdecke mit den Schwerpunkten Ästhetik, Phänomenologie, Philosophie der Leiblichkeit und Kulturphilosophie, u. a. Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik.
 
Den Samstag eröffnet der Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen Bernhard Pörksen, scharfzüngiger Kommentator aktueller Debatten, insbesondere zu den Themen Medien und Politik, sowie Verfasser von Bestsellern. Es folgt der Vortrag des auch durch seine Gutachtertätigkeit bekannten Psychiaters, Neurologen und Psychotherapeuten Reinhard Haller, Prof. an der Medizinischen Universität Innsbruck sowie der Sigmund-Freud-Universität Wien. Ferner referieren der Ökonom und Politologe Philipp Lepenies, Gastprofessor für vergleichende Politikwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin, sowie der deutsche Historiker und Gewaltforscher Jörg Baberowski, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Herausgeber etlicher Fachzeitschriften und Buchreihen.  
 
Die abschließenden Vorträge am Sonntag halten die ebenfalls durch ihre forensischen Gutachten prominente Adelheid Kastner, Psychiaterin, Psychotherapeutin und Leiterin der Klinik für Psychiatrie mit forensischem Schwerpunkt am Kepler Universitätsklinikum in Linz, sowie die als Moderatorin der „Sternstunde Philosophie“ im Schweizer Radio und Fernsehen SRF bekannte Journalistin und Philosophin Barbara Bleisch, u. a. Dozentin für Ethik in den „Advanced Studies of Applied Ethics“ am Ethik-Zentrum der Universität Zürich und Jury-Mitglied des Tractatus – renommierter und hoch dotierter Essay-Preis des Philosophicum Lech, dessen feierliche Verleihung mit Dankesrede des Preisträgers am Freitagabend stattfindet.   
 
Attraktives Rahmenprogramm und die Chance auf ein Stipendium
 Den Auftakt zum Symposium am Mittwochabend gibt schon traditionell das beliebte Zwiegespräch von Schriftsteller Michael Köhlmeier, Ideengeber sowie Mitbegründer des Philosophicum Lech, und Konrad Paul Liessmann. Diesmal steht der philosophisch-literarische Vorabend unter dem Titel „Heulen und Zähneklappern. Geschichten aus der Hölle“. Am Donnerstagvormittag bietet das hochkarätige Rahmenprogramm drei spannende Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl: „HOHE LUFT_Philosophieren am Berg“ lädt zu Brunch und Diskussion zwischen dem Chefredakteur Thomas Va¹ek und einem Jury-Mitglied des Tractatus in das Panoramarestaurant am Rüfikopf. Bei „Heiße Debatten – Philosophieren im Heizwerk Lech mit ‚Die Presse‘“ moderiert Chefredakteur Rainer Nowak die Diskussion zwischen Bundesminister Gernot Blümel und Konrad Paul Liessmann zur Frage „Wie viel Philosophie braucht die Politik?“. Eine dritte Option ist die Exkursion zum Kunsthaus Bregenz, mit Rundgang durch die Ausstellung des belgischen Künstlers David Claerbout und Diskurs von Christian Grüny sowie Thomas D. Trummer, Direktor des KUB, über Zeit und Realität.
 
Das Magna-Impulsforum unter Schirmherrschaft des Hauptsponsors widmet sich der Frage „Wie unerträglich ist das Unerträgliche?“. Unter Leitung des Journalisten Michael Fleischhacker debattieren die Nationalratsabgeordnete Irmgard Griss, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, die leitende Redakteurin des STANDARD und Nahost-Lehrbeauftragte an der Uni Wien sowie Diplomatischen Akademie Wien Gudrun Harrer, die Philosophin und Künstlerin Lisz Hirn, der Sozialexperte und stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich Martin Schenk sowie Thomas D. Trummer. Anschließend erfolgt die offizielle Eröffnung, gefolgt vom Vortrag von Dieter Althaus, Vice President Governmental Affairs Magna Europe, „Denk ich an die Zukunft in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht ...“ (nicht Heinrich Heine) und dem Eröffnungsreferat von Konrad Paul Liessmann, der wieder einen pointierten Abriss zum Jahresthema geben wird.
 
„Die Presse“ und der Verein Philosophicum Lech vergeben u. a. mit Unterstützung der Hilti Foundation wieder 20 Stipendien, die vorrangig für Studierende (Bachelor, Master und Doktorat) der Philosophie, Kultur-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften gedacht sind. Insbesondere auch jungen Menschen, die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit interessiert sind, soll so die Chance geboten werden, an aktuellen Debatten teilzunehmen, wissenschaftliche und publizistische Kontakte zu knüpfen sowie Anregungen für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu erhalten. Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen ist ein Essay zum Thema „Ein Gedanke zur Hölle“ vorzulegen, der das Hauptkriterium für die Stipendienvergabe darstellt. Die gelungensten Essays werden zudem in der Tageszeitung „Die Presse“ publiziert.