LitGes auf der AusstellungsBRÜCKE

6. November 2013 - AusstellungsBRÜCKE im Amt der NÖ Landesregierung

Auf der Ausstellungsbrücke des Landes NÖ traf Eva Riebler den Präsidenten des Landesverbandes der NÖ Kunstvereine DDr. Leopold Kogler und fragte ihn:

Eva Riebler: Lieber Leopold, darf ich Dich fragen wie gut Du „etcetera“ kennst?

DDr. Kogler: In der Zeitschrift „etcetera“ gibt es eine köstliche Mischung aus Essays, Prosa, Lyrik und informativen Rezensionen. Zudem gibt es wunderbare Geschichten, in denen man sich wiederfinden kann. Als Literaturinteressierter kommt man bei der Lektüre von „etcetera“ wirklich stets auf seine Kosten. Immer wieder kann man in der Zeitschrift kleine Häppchen an facettenreichen Alltagsgeschichten, Erlebnissen, Ereignissen und Fiktivem wie aber auch spannende Interviews genießen, oder Einblicke in das literarische Geschehen einer Stadt gewinnen und auch an literarischen Proben Geschmack finden. Ohne „etcetera“ wäre die Stadt ein Stückchen ärmer.

(c) Wilhelm Anton Seibetseder (c) Wilhelm Anton Seibetseder
(c) Fotos: Wilhelm Anton Seibetseder

 

LitGes im Büro LAbg. Dr. Michalitsch

6. November 2013 - LitGes im Büro LAbg. Dr. Michalitsch

Am 6. November 2013 stellten Theresia Punz, die nach dem Ausscheiden von Ingrid Reichel die Rolle als Kassier und Office-Betreuerin übernommen hatte, und Eva Riebler das neue Heft "etcetera" LitArena 6 dem LAbg. Dr. Martin Michalitsch vor.

Ein kurzes Gespräch entstand:

Eva Riebler: Du vertrittst als LAbg. die Anliegen der Stadt und des Bezirkes St. Pölten und bist als Bürgermeister von Eichgraben ja mit Kultur in engster Berührung.

LAbg. Dr. Michalitsch: Das genieße ich, das ist die schöne Seite, dass ich viel mit Künstlern zu tun habe. Das ist ein gutes Zeichen, wenn sich Kulturschaffende in meiner Gemeinde wohlfühlen!

Eva Riebler: Siehst Du Dich als Kulturvermittler und Kulturpfleger?

LAbg. Dr. Michalitsch: Mir ist es ein Anliegen, dass Kunst einen Platz hat, neben all den Sachzwängen!

Eva Riebler: Du kennst die Zeitschrift „etcetra“?

LAbg. Dr. Michalitsch: Ich lese sie immer mit Interesse und versuche mir Zeit zu nehmen und lege sie nie ungelesen weg!

(c) Büro LAbg. Dr. Michalitsch (c) Büro LAbg. Dr. Michalitsch
(c) Fotos: Büro Dr. Michalitsch

 

LitArena6 - Tagebuchtag

Die LitGes präsentierte das 6. LitArena-Heft im Cinema Paradiso und zelebrierte den österreichweiten Tagebuchtag

Am 23.10.13 war es wieder soweit! Die drei Preisträger des 6. deutschsprachigen Litges-Literaturwettbewerbes für AutorInnen unter 27 wurden vorgestellt. Seit 2003 gibt es alle zwei Jahre diesen internationalen Bewerb, geleitet vom Redakteur und Autor Thomas Havlik und gesponsert vom Land NÖ.

Diese Mal waren zwei Preisträger aus NÖ und einer aus Wien. Sie präsentierten auf der Bühne vor Publikum und den fünf Juroren ihre preisgekrönten Texte. Die LitGes bietet den und weiteren sieben Jungliteraten mit der Veröffentlichung im 53. Heft „etcetera- LitArena 6" eine öffentliche Plattform.

Auseinandergesetzt mit den anonymisierten Prosaarbeiten haben sich in diesem Jahr die Übersetzerin, Literaturkritikerin und Mitherausgeberin der Kolik Karin Fleischanderl, der Verleger Ralph Klever, der Autor und Co-Herausgeber des Magazins  Buchkultur und Obmann des Podiums Nils Jensen, der Autor und Performancekünstler Robert Prosser sowie der Autor und Soundpoet Thomas Havlik.

Alle Juroren und Preisträger waren gekommen und gaben dem Abend im Cinema einen würdigen Rahmen.

Den 1. Preis gab es für die surrealistische Komposition "Schutt" von Mario Wurmitzer, den zweiten für die authentische Arbeit "Seralin" von Denise Kamschal, die gewohnte Prosa-Architekturen aufbricht und mit der Erwartungshaltung des Lesers spielt. Aus der Sicht eines Schafbocks und der eines Saugwurmes geschrieben ist der dritte preisgekrönte Text "Die Schafweide" von Johannes Milchram.

 

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1. Platz: Mario Wurmitzer 2. Platz: Denise Kamschal    3. Platz: Johannes Milchram

 

Der Mittwoch ist LitGes-Tag: Am Mittwoch den 30.10. wurde der Tagebuchtag zelebriert. Mit dem Festhalten persönlicher Eindrücke kann das Schreiben beginnen. Eine intime, gefährliche Sache, die sich ausweiten kann bis zum 44. veröffentlichten Werk, wie beim Ehrenobmann der LitGes Mayer-König. Die LitGes hat heuer den Redakteur, Rezensent und natürlich Autor Klaus Ebner aus Wien zu einer Lesung in die Buchhandlung SCHUBERT, Wienerstraße, eingeladen. Er zeigte wie u. a. aus seinen Tagebuchnotizen Textpassagen für seinen katalanischen Reiseroman wurden.

Das Ensemble Weltenklang, Yasmine Piruz und Kurt Obermaier auf seiner 15-saitigen Gitarre brachte Lieder zu den Texten Klaus Ebners passend aus aller Welt.

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Ein Tagebuch in Leder gebunden wurde unter den Gästen verlost. Hätten Sie die Antwort gewusst? 1. Wie hieß die Buchhandlung Schubert früher? Wie hießen die beiden Vorgänger-Zeitschriften von „etcetera"? Welche Heftnummer von „etcetera" wurde im Okt. 13 präsentiert? „etcetera" heißt gar nicht etcetera, sondern …. .
Sie sind nicht allein! Niemand wusste die korrekten Antworten!

Die Verlosung fand trotzdem statt. Das langjährige LitGes-Mitglied Frau Haas gewann und wird vielleicht nächstes Jahr gemeinsam mit Marlen Kühnel den Tagebuchtag bestreiten!