LitGes informiert

Sonntag, 7. Oktober 2018 - 11:00

Lesung & Kurzfilm "Porta Gondola"

Im Rahmen des Blätterwirbels:
Lesung & Kurzfilm "Porta Gondola" von Wolfgang Mayer-König.

Mit Eintritt.

Mittwoch, 2. Januar 2019 - 17:00

Joure Fixe

Für Schreibende und Zuhörende!

Texte verfassen in 10 Min. oder schneller!

Mittwoch, 02. 01. 2019, 06.02.2019, 06.03. 2019 etc. um 17 Uhr

LitGes Büro, Steinergasse 3, St.Pölten

 

Donnerstag, 24. Mai 2018 - 19:00

LitGes - Präsentation etcetera 72 Vulkan

Tanz auf dem Vulkan: Was bringt uns zum Glühen?

Lesender Franzobel, Heftkünstlerin Sibylle G usenbauer wird von Dir. Carl Aigner vorgestellt.Musik von und mit Teufelsgeiger und Almhirt Toni Burger aus Bad Aussee!
Heft-Redaktion & Moderation: Eva Riebler.        

Montag, 4. Juni 2018 - 15:00

22. Philosophicum Lech: 19. bis 23. September 2018

22. Philosophicum Lech
„Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen.“
19. bis 23. September 2018 in Lech am Arlberg

 
„Die Hölle, das sind die anderen“, brachte Jean Paul Sartre das Drama der menschlichen Existenz auf den Punkt. Als ausdrucksstarke Universalmetapher steht die Hölle für das Unzumutbare, Unerträgliche in unserem Alltag wie in der Geschichte. Beim Philosophicum Lech 2018 werden das religiöse Konzept und dessen Vorstellungswelten als eine Quelle der Kultur beleuchtet: von Dantes „Inferno“ über Hieronymus Bosch bis zu zeitgenössischen Höllenfahrten. Zudem widmen sich die renommierten Referenten diverser Disziplinen all dem schwer Erträglichen, dem Infernalischen unserer Gegenwart und begeben sich auf die Spur der Struktur sowie Dynamiken solch „höllischer“ Entwicklungen

„Das Unerträgliche ist weder chaotisch noch anarchisch, es gehorcht Regeln, Ritualen, Zwängen und Wiederholungen. Es handelt sich um Kulturen des Unerträglichen, die von der Hölle in Beziehungen und Familien bis zu den Höllen der Sucht, von den Höllen der Gewalt und der Kriege bis zur Hölle des Cybermobbings und des Hasses in den sozialen Netzwerken, von der Hölle der Naturkatastrophen bis zu den Höllen des Terrors und der politischer Repression reichen“, erklärt dazu Konrad Paul Liessmann, wissenschaftlicher Leiter des Philosophicum Lech, in seinem Editorial. Daraus lässt sich bereits die große Bandbreite an Vortragsthemen ableiten, die in bewährter Weise mit dem Publikum diskutiert werden. Eine detaillierte Übersicht mit Informationen zu den Referenten, dem Rahmenprogramm und den ausgeschriebenen Stipendien sowie der Programmfolder zum Download bieten sich auf www.philosophicum.com.

 
Bereits zum 22. Mal lädt das Philosophicum Lech vom 19. bis 23. September 2018 – heuer unter dem Titel „Die Hölle. Kulturen des Unerträglichen“ – zum ebenso vielschichtigen wie erfrischend ungezwungenen Gedankenaustausch zwischen profunden Experten diverser Fachgebiete untereinander wie auch mit dem interessierten Publikum. Die wissenschaftlich fundierte Erörterung und Diskussion über Disziplinen hinweg und die daraus resultierende vielfältige Perspektive auf gesellschaftsrelevante Themen zählt zu den Stärken des Symposiums. Als eine der wenigen wirklich transdisziplinären Tagungen im deutschen Sprachraum hat sich das Philosophicum Lech ein ausgezeichnetes internationales Renommee erworben, was sich u. a. im enormen Publikumsinteresse und starken medialen Echo widerspiegelt.
 
Auch die Wissenschaftler aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wissen den besonderen Charakter und die einzigartige Atmosphäre zu schätzen und folgen gerne dem Ruf nach Lech. So werden heuer wieder namhafte Philosophen, Kultur- und Sozialwissenschaftler sowie Vertreter benachbarter Disziplinen ein weites Panorama zur Metaphorik und Ideengeschichte der Hölle sowie zu den „Kulturen des Unerträglichen“ eröffnen und dabei eine Vielzahl an virulenten Problemen aufgreifen.
 
Die Vortragenden des 22. Philosophicum Lech auf einen Blick:
 Zu den renommierten Referenten zählen heuer – in der Reihenfolge der Vorträge: Der ehemalige Professor für Fundamentaltheologie und Grenzfragen zwischen Literatur und Theologie an der Päpstlichen theologischen Fakultät San Bonaventura in Rom, seit seiner Emeritierung an der Seniorenuniversität Luzern unterrichtende Josef Imbach, der für seine zahlreichen Buchpublikationen, wie zur christlichen Kunst, bekannt ist. Des Weiteren die Professorin für Islamwissenschaft der Universität Bonn sowie der Evangelisch-Theologischen Fakultät Leuven/Belgien Christine Schirrmacher. Sie ist Mitglied verschiedener gesellschaftspolitischer Beratungsgremien sowie u. a. auch des Kuratoriums des Deutschen Instituts für Menschenrechte und auf nationaler wie internationaler Ebene an Dialoginitiativen und Diskursen mit muslimischen Theologen beteiligt. Ebenfalls am Freitag referiert der Titularprofessor für Neuere Deutsche Literatur sowie Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Basel Manfred Koch, Feuilletonist der NZZ und auch für die FAZ sowie den SWR 2 Kultur tätig. Es folgt der Vortrag von Christian Grüny, Privatdozent an der Universität Witten/Herdecke mit den Schwerpunkten Ästhetik, Phänomenologie, Philosophie der Leiblichkeit und Kulturphilosophie, u. a. Mitglied des Beirats der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik.
 
Den Samstag eröffnet der Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen Bernhard Pörksen, scharfzüngiger Kommentator aktueller Debatten, insbesondere zu den Themen Medien und Politik, sowie Verfasser von Bestsellern. Es folgt der Vortrag des auch durch seine Gutachtertätigkeit bekannten Psychiaters, Neurologen und Psychotherapeuten Reinhard Haller, Prof. an der Medizinischen Universität Innsbruck sowie der Sigmund-Freud-Universität Wien. Ferner referieren der Ökonom und Politologe Philipp Lepenies, Gastprofessor für vergleichende Politikwissenschaft und Direktor des Forschungszentrums für Umweltpolitik an der Freien Universität Berlin, sowie der deutsche Historiker und Gewaltforscher Jörg Baberowski, Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Herausgeber etlicher Fachzeitschriften und Buchreihen.  
 
Die abschließenden Vorträge am Sonntag halten die ebenfalls durch ihre forensischen Gutachten prominente Adelheid Kastner, Psychiaterin, Psychotherapeutin und Leiterin der Klinik für Psychiatrie mit forensischem Schwerpunkt am Kepler Universitätsklinikum in Linz, sowie die als Moderatorin der „Sternstunde Philosophie“ im Schweizer Radio und Fernsehen SRF bekannte Journalistin und Philosophin Barbara Bleisch, u. a. Dozentin für Ethik in den „Advanced Studies of Applied Ethics“ am Ethik-Zentrum der Universität Zürich und Jury-Mitglied des Tractatus – renommierter und hoch dotierter Essay-Preis des Philosophicum Lech, dessen feierliche Verleihung mit Dankesrede des Preisträgers am Freitagabend stattfindet.   
 
Attraktives Rahmenprogramm und die Chance auf ein Stipendium
 Den Auftakt zum Symposium am Mittwochabend gibt schon traditionell das beliebte Zwiegespräch von Schriftsteller Michael Köhlmeier, Ideengeber sowie Mitbegründer des Philosophicum Lech, und Konrad Paul Liessmann. Diesmal steht der philosophisch-literarische Vorabend unter dem Titel „Heulen und Zähneklappern. Geschichten aus der Hölle“. Am Donnerstagvormittag bietet das hochkarätige Rahmenprogramm drei spannende Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl: „HOHE LUFT_Philosophieren am Berg“ lädt zu Brunch und Diskussion zwischen dem Chefredakteur Thomas Va¹ek und einem Jury-Mitglied des Tractatus in das Panoramarestaurant am Rüfikopf. Bei „Heiße Debatten – Philosophieren im Heizwerk Lech mit ‚Die Presse‘“ moderiert Chefredakteur Rainer Nowak die Diskussion zwischen Bundesminister Gernot Blümel und Konrad Paul Liessmann zur Frage „Wie viel Philosophie braucht die Politik?“. Eine dritte Option ist die Exkursion zum Kunsthaus Bregenz, mit Rundgang durch die Ausstellung des belgischen Künstlers David Claerbout und Diskurs von Christian Grüny sowie Thomas D. Trummer, Direktor des KUB, über Zeit und Realität.
 
Das Magna-Impulsforum unter Schirmherrschaft des Hauptsponsors widmet sich der Frage „Wie unerträglich ist das Unerträgliche?“. Unter Leitung des Journalisten Michael Fleischhacker debattieren die Nationalratsabgeordnete Irmgard Griss, ehemalige Präsidentin des Obersten Gerichtshofes, die leitende Redakteurin des STANDARD und Nahost-Lehrbeauftragte an der Uni Wien sowie Diplomatischen Akademie Wien Gudrun Harrer, die Philosophin und Künstlerin Lisz Hirn, der Sozialexperte und stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich Martin Schenk sowie Thomas D. Trummer. Anschließend erfolgt die offizielle Eröffnung, gefolgt vom Vortrag von Dieter Althaus, Vice President Governmental Affairs Magna Europe, „Denk ich an die Zukunft in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht ...“ (nicht Heinrich Heine) und dem Eröffnungsreferat von Konrad Paul Liessmann, der wieder einen pointierten Abriss zum Jahresthema geben wird.
 
„Die Presse“ und der Verein Philosophicum Lech vergeben u. a. mit Unterstützung der Hilti Foundation wieder 20 Stipendien, die vorrangig für Studierende (Bachelor, Master und Doktorat) der Philosophie, Kultur-, Gesellschafts- und Naturwissenschaften gedacht sind. Insbesondere auch jungen Menschen, die an der Schnittstelle von Wissenschaft und Öffentlichkeit interessiert sind, soll so die Chance geboten werden, an aktuellen Debatten teilzunehmen, wissenschaftliche und publizistische Kontakte zu knüpfen sowie Anregungen für die eigene wissenschaftliche Arbeit zu erhalten. Neben den üblichen Bewerbungsunterlagen ist ein Essay zum Thema „Ein Gedanke zur Hölle“ vorzulegen, der das Hauptkriterium für die Stipendienvergabe darstellt. Die gelungensten Essays werden zudem in der Tageszeitung „Die Presse“ publiziert.    

Samstag, 16. Juni 2018 - 18:00

Lesungen der Litges St. Pölten zwischen den Bildern, 16.06.2018

Im Reitherhaus Herzogenburg zu Mensch & Raum

Marlen Kühnel/Wien (Lyrik & Prosa, Mitglied des Ö. P.E.N)
Christine Korntner/Wien (Red. d. Zeitschr. BEGEGNUNG, Satire, Lyrik, Essay)

Buffet und Eintritt jeweils frei!

Sonntag, 10. Juni 2018 - 11:00

Lesungen der Litges St. Pölten zwischen den Bildern, 10.06.2018

Im Reitherhaus Herzogenburg zu Mensch & Raum

Johannes Schmid/St.P. (Obfraustellvertr., Kurzprosa)
Ernst Punz/St.Pölten (Prosa, Theaterstücke)

Buffet und Eintritt jeweils frei!

Freitag, 1. Juni 2018 - 19:00

MENSCH und RAUM Ausstellung

VERNISSAGE im REITHERHAUS
3130 Herzogenburg, Rathausplatz 22
Freitag 1. Juni 2018 19 Uhr, geöffnet Mo-Fr 9-12 und 13-17;

Sa 9-12 und nach Vereinbarung bis 15. Juli 2018 MENSCH und RAUM

  • Eva Riebler & Ferdinand Mayerzeigen Grafiken,  Skulpturen und Acryl-Arbeiten
  • Eröffnung Kulturstadtrat Richard Waringer
  • Einführende Worte Propst Maximilian Fürnsinn
  • Auf der Bambus- & Knochenflöte Bernadette Käfer/Preisträgerin Documenta Kassel 2010
Freitag, 8. Juni 2018 - 17:00

Lesungen der LitGes St. Pölten zwischen den Bildern 08.06.2018

Im Reitherhaus Herzogenburg zu Mensch & Raum am

Ingrid Messing/Frauendorf (Kurzprosa)
Brigitte Pokornik/Plankenberg (Kurzprosa,Theaterstücke, Kinderbücher)
Eva Riebler/Pottenbrunn (HG. d. Zeitschrift „etcetera“, Kurzprosa)

Buffet und Eintritt jeweils frei!

Montag, 28. Mai 2018 - 0:45

Europäischer Toleranzpreis für Demokratie und Menschenrechte 2018 an Dogan Akhanli!

Im Rahmen der Toleranzgespräche in Fresach wurde dieses Jahr erstmals der Europäische Toleranzpreis für Demokratie und Menschenrechte des Österreichischen PEN und der Stadt Villach vergeben.

Der Europäische Toleranzpreis 2018 ging an den in Köln lebenden türkischen Schriftsteller Dogan Akhanli.
 
"Dogan Akhanli hat die Willkür eines demokratiefeindlichen, autoritären Regimes mehrfach am eigenen Leib zu spüren bekommen und als unbescholtener Schriftsteller, der die freie Meinungsäußerung als Menschenrecht ansieht, mehrere Gefängnisse in der Türkei und jüngst eines in Spanien von innen kennengelernt, als dürfte - in einer manipulativen Umkehr der Tatsachen - keine gute Tat ungesühnt bleiben", erklärte PEN-Vizepräsident Harald Kollegger bei der Preisverleihung.
 
Dogan Akhanli wurde 1957 in der Türkei geboren, lebt seit 1992 in Köln und ist deutscher Staatsbürger. Für seinen Kampf um Demokratie und Menschenrechte in seiner Heimat verbüßte er fünf Jahre nach dem Militärputsch 1980 eine zweijährige Haftstrafe im Militärgefängnis von Istanbul. 2010 wurde Akhanli in der Türkei unter dem Vorwand der Konspiration vier Monate in Untersuchungshaft genommen. Bis heute wird er von den türkischen Behörden europaweit verfolgt.

Mehr Informationen zu den Europäischen Toleranzgesprächen finden Sie unter folgendem Link: http://www.fresach.org