96 / Erinnerung / Essay / Eva Riebler: Erinnerungskultur

Immer ist die Vergangenheit ein Exempel.
Ist sie durchschaubar oder nicht? Wir sind Subjekte und unser Blick ist gefärbt und/oder getrübt. Wenn eine Wahrheit ans Licht kommt, kann sie im Erinnerungsmodus stecken bleiben/ vielleicht nicht mal das - oder zu Tätigkeit animieren.
Und immer ist die Frage präsent: Was wollen wir erinnern und wozu?
Die Vergangenheit ist... mehr...

96 / Erinnerung / Essay / Tatjana Eichinger: Gedanken zur Biografiearbeit

Arbeiten an und mit den eigenen Erinnerungen
Erinnern ist mehr als ein Lebenslauf, ein Geschichtsbuch gespickt mit Daten, Zahlen und Fakten. Erinnern ist sinnlich! Der Duft frisch gebügelter Wäsche, der Klang eines VW-Käfers, die Berührung alter Buchrücken, die 60er Jahre Tapete oder der Geschmack frisch gepflückter Walderdbeeren lassen mich in die Geschichte meiner Ahnen oder in die eigene eintauchen.... mehr...

96 / Erinnerung / Essay / Robert Streibel: Wann sieht man die Erinnerung?

Das ist keine Frage des Kalenders. Sie kommt nicht einfach so wie eben Weihnachten jedes Jahr kommt oder der Jahreswechsel. Manche leben mit ihr, manche haben sie zu ihrem Beruf erkoren für nicht wenige ist sie lästig. Wie lange braucht es bis wir die Erinnerung sehen. Bis jetzt ist alles in ein mystisches Dunkel gehüllt. Doch knipsen wir das Licht... mehr...