Festspielhaus St. Pölten, 9.11.2019 Janoska Ensemble. Thomas Gansch: REVOLUTION- FROM VIENNA TO LIVERPOOL

Eva Riebler

Von Beethoven bis Cole Porter

9.11.2019

Janoska Ensemble

Thomas Gansch: REVOLUTION- FROM VIENNA TO LIVERPOOL




Die drei Brüder Janoska und ihr Schwager Julius Darvas waren in der Oper von Sidney oder in New York in der Carnegie Hall und nun sind sie gutgelaunt für zwei Stunden bei uns in St. Pölten im Festspielhaus. Das Können auf der Violine oder die Töne des dunklen, warmen Kontrabasses und die enorme Geschwindigkeit auf den Tasten des Klaviers werden mit ungläubigem Staunen goutiert. Ihr Debütalbum von 2016 hatte sehr bald Gold-Status errungen und nun tragen sie aus dem zweiten Album von 2019 vor. Von Bach bis Beethoven und vom Kinderliedlein bis zu den Beatles, Georg Kreisler oder Cole Porter Kompositionen geht die Bandbreite. Hervorragend auch die eigenen Kompositionen, die sie z.T. für ihre Söhne komponierten. (z.B. ganz humorvoll und großartig das Stück „Prinz“ von Roman Janoska!)



Mit diesem bewegten Quartett kann nur der berühmte St. Pöltner Trompeter Thomas Gansch mithalten. Er peppt die überbordende Stimmung nochmals auf und verjazzt die ehrwürdige „Für Elise“ von Ludwig van Beethoven, dass es nur so sprüht!



Auch „Yesterday“ und „Let it be“ von den Beatles werden jazzig im vollen Sound und Schweiß vorwärts getrieben! Unvorstellbar launige Interpretations-Häppchen wechseln einander ab und  wenn das Publikum auf Ermüdungserscheinungen wartet, wartet es umsonst. Augenkontakt, Spielfreude und Können sind hier beispielslos vereint!



Einfach ekstatisch, wundervoll und unvergesslich!

 

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