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Nouvelle Cuisine Swing. Rez.: Eva Riebler

Eva Riebler
Bigband Power vom Feinsten

Nouvelle Cuisine Swing
Jazzkonzert, Leitung und Komposition Christoph Cech und Christian Mühlbacher
Salzkammergut Festwochen Gmunden, Stadttheater Gmunden 03.08.13, 19.30 Uhr

Außer diesen Univ. Prof der Linzer Privat-Uni, die in den 80er Jahren die Nouvelle Cuisine gründeten, spielten weitere 13 Blechbläser, ein Schlagzeuger, ein Streicher und eine Gitarre auf der kleinen Bühne des Stadttheaters Gmunden. Sehr schnell und mitreißend ging es zu Ehren Woody Hörmann los, Als Kontrast gab es als 4. Stück die Ballade „a so i“ von Christoph Cech und in rasantemTempo endete die erste Secio Noch krönender war  die Holzmusik aus dem Jazzfestival Wien der 90er Jahre und das stück „To you know what time it is“ komponiert von Florian Fennes mit einem imposanten Solo von Martin Nitsch. „Graf Pöti oder die Blueswurst“ begeisterte genauso außerordentlich wie die Suite von Chr. Cech „One day in the life of …“ und das tolle Schlusscreszendo. Das Publikum wurde mit der Zugabe „Lokomotive“ und „Schlichtes Solo für Maultrommel” das gar nicht schlicht, sondern unheimlich mitreißend war, belohnt.

Fazit: mitreißende Power, voller Groove! Creme de lá Jazzcreme!

Eröffnung der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2013. Rez.: Eva Riebler

Eva Riebler
"Die Zeiten werden schwieriger, die Zuversicht größer"

 

JUTTA SKOKAN; Intendantin
der Festwochen Gmunden, Der Standard
 

 

 

THERESIA WALSER
 

 

 

LH DR. JOSEF PÜRINGER

 

Eröffnung der
Salzkammergut Festwochen Gmunden 2013

Stadttheater Gmunden 19.7.13, 19 Uhr

„Die Zeiten werden schwieriger, die Zuversicht größer“, so beendet die Intendantin der Festwochen, Jutta Skokan, ihre heurige Eröffnung im Stadttheater und wies u. a. auf die neuen Kinderprogramme und den Schwerpunkt: die großen Romane des frühen 20. Jhdts. hin.  Die launigste Rede hielt naturgemäß der Präsident der Festwochen, Martin Aistleitner. Er zitierte von Goethe bis Picasso und meinte  u. a. „Kultur ist, was von uns Menschen übrig bleibt“ und bedankte sich bei der Politik für die unerwartete Erhöhung der Subventionen.

In einem Filmausschnitt wurde auf den humorigen Literaten, Dadaisten, Maler und Klavierspieler, Gerhard Rühm, dem die heurigen Literaturtage gewidmet sind, hingewiesen. Laut Gerhard Rühm ist bereits in dem Wort „jetzt“ die ganze Sprache enthalten, denn man benötigt sie, um dieses Wort zu erklären. Und im Begriff „Atmen“ ist das ganze Sprechen enthalten. Seine Texte und konkrete Poesie sind ein Gewinn an Artistik, die oft wiederum optisch formal und streng gebändigt wird.

Als letzte der Honoratioren nach BGM Heinz Köppl, Dr. Ursula Simek vom BM und LH Dr. Josef Pühringer,hielt Theresia Walser deine Eröffnungsrede, die über das Reden mit und ohne Vorbereitung und das Theater grundsätzlich und allgemein begann und andeutete, dass das Theater eine „Vergänglichkeitsfeier“ sei, denn man trägt etwas fort, dass man selber anwenden möchte; etwas schon längst Vorhandenes. Als Abschluss ihrer Rede wies sie auf den unnötigen „Rechtfertigkeitsdrang“ der Sparte Kunst hin, wollte sich jedoch keinesfalls in der Rolle der Mahnerin, die in Phrasen abdriftet, sehen.

Feststeht, wie LH Pühringer bemerkte, dass hier in Gmunden Kultur seit 27 Jahren mit dem Herzen gemacht wird und sich die Festwochen unter dem hochstehenden und zahlreichen Angebot im Salzkammergut qualitativ unter der Regentschaft von Jutta Skokan einen fixen Platz erobert hat.

Den eindrucksvollen musikalischen Rahmen begannen die Virtuosen Suyang Kim und Andreas Thaller mit deinem Eröffnungskonzert auf zwei Klavieren mit Georges Bizet Carmen Fantasy und Astor Piazzolla mit Libertango und Suyang Kim endete mit dem erfolgreichen  Linzer Saxophonisten Bernhard Parkfrieder.

Die anschließende Bühnenparty mit Musik von Simon Oberleitner mit Klavier und Akkordeonbegleitung war ein voller Erfolg und ließ weitere Gespräche und kulturelle Kontakte zu. 

Fotos: © Rudi Gigler/Festwochen

Eröffnung der Salzkammergut Festwochen Gmunden 2013. Rez.: Eva Riebler

Festwochen Gmunden 13. 8. 2014; W. A. Mozart KV 421; G. Verdi Streichquartett e-moll; Rez.: Eva Riebler

Eva Riebler
Belmonte Quartett

Festwochen Gmunden 13.8.14, 19.30 Uhr Theater Gmunden
Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett d-moll KV 421
Ernst Ludwig Leitner Streichquartett. Metamorphosen nach Mozarts KV 421
Giuseppe Verdi Streichquartett e-moll

Vier junge Streicher schlossen sich 2009 nach ihrer erfolgreichen Ausbildung im Mozarteum Salzburg zusammen. Da ihr Repertoire nicht nur klassische und romantische Streichquartette einschließt, sind sie hervorragend für die Metamorphosen Leitners (bis 2008 Vorstand des Mozarteums für Dirigieren, Komposition, Musiktheorie, bis 2009 Vorsitzender des Senates des Mozarteums Salzburg) geeignet. Bei dieser Aufführung merkte man ihre Begeisterung und ihr Können ein so facettenreiches und nuancenreiches Werk auf die Bühne zu bringen.

Einfach herausragend in Komposition und Interpretation! Mozarts KV 421 wurde völlig in den Schatten gestellt, bzw. gespielt!

Das anschließende Streichquartett G. Verdis gelang im ersten Satz zu einem rasanten Finale, im zweiten sanft, ruhig und melancholisch und sehr fein und schnell im Staccato des dritten Satzes. Der letzte Satz, ein Scherzo, beeindruckte durch die zarten Cello-Töne!

Johanna Zaunschirm und Clemens Flieder an den Violinen, Clemens Gordon an der Viola und vor allem Gundula Leitner spielten hervorragend, vor allem Leitners und Verdis Quartette!