Bildende

Arnulf Rainer-Retrosperktive, Albertina; Rez.: Gertraud Artner

Gertraud Artner

Das Kreuz im Gesicht

Zur Arnulf Rainer – Retrospektive in der Albertina

An der Hochschule für Angewandte Kunst hält es Arnulf Rainer nach bestandener Aufnahmsprüfung 1949 nur einen Tag aus, die Akademie der Bildenden Künste verlässt er nach drei Tagen. Auf die für ihn wichtigsten Fragen nach dem Ursprung der Kunst und der Identität des Menschen erwartet er von diesen angesehenen Institutionen offenbar keine relevanten Antworten. Oft unter schwierigen existenziellen Bedingungen, aber mit der für ihn typischen Besessenheit sucht der Künstler seinen eigenen Weg. Zurückgezogen im Atelier, das ihm Abgeschiedenheit und Konzentration gewährleistet, aber durchaus in Kontakt zu Kollegen und Kunstszene.

 

Gemeinsam mit Maria Lassnig, Ernst Fuchs, Arik Brauer u.a. gründet Arnulf Rainer 1950 die „Hundsgruppe“. Ein Jahr darauf reist er mit Lassnig nach Paris, das Treffen mit dem Surrealistenpapst Andre Breton verläuft allerdings enttäuschend. 1959 entsteht mit Ernst Fuchs und Hundertwasser das „Pintorarium“ als „ein Crematorium zur Einäscherung der Akademie“.

Nach anfänglicher Hinwendung zum Surrealismus entwickelt sich Rainers Werk rasch in Richtung Tachismus und Informel. Einen einflussreichen Förderer auf diesem Weg findet er in Monsignore Otto Mauer, Gründer und Leiter der Galerie (nächst) St. Stephan. Doch wäre es irreführend, Rainer irgendeiner einzelnen Kunstrichtung zuzuordnen, trotz verschiedener Berührungspunkte ist er nie wirklich Teil einer Bewegung. Sein Werk bleibt solitär.

Anlässlich seines 85. Geburtstages widmet die Albertina dem Künstler eine umfangreiche Retrospektive. Bei der Pressekonferenz unterstrich Direktor Schröder die überragende Bedeutung Arnulf Rainers für die Kunstgeschichte nach 1945 – weit über die Landesgrenzen Österreichs hinaus. „Wie kaum ein anderer hat er in seiner kompromisslosen Suche nach Ausdrucksmittel von Anfang an radikal neue Verfahrensweisen entwickelt. Rainer zählt damit seit den 1960er Jahren weltweit zu den einflussreichsten Künstlern der Nachkriegszeit, mit Gerhard Richter, Sigmar Polke und Georg Baselitz, Maria Lassnig und Bruce Nauman oder Yves Klein. Sie alle sind Einzelgänger...“, so Schröder in seinen Ausführungen. Im Rahmen der beeindruckenden Ausstellung erinnerte er auch daran, dass Rainer lange Zeit vor allem ein Künstler für Künstler war, „von den Großen seiner Zunft mehr geschätzt und bewundert, als vom breiten Publikum geliebt“. Der Fokus der präsentierten Arbeiten ziele darauf ab, Schlüsselstellen und richtungsweisende Schnittpunkte aufzuzeigen, die Koordinaten innerhalb Rainers bisheriger künstlerischer Entwicklung bilden.

 

Die Hauptrolle in seinem Werk spielen zweifelsfrei die Übermalungen.  Mitte der 50er Jahre beginnt Rainer Bilder zu übermalen. Zunächst ist es Geldknappheit, die ihn zu bereits bemalten Leinwänden greifen lässt – seien es Malereien anderer Künstler oder auch eigene. Aber rasch erkennt er in der Übermalung eine neue Qualität der bildnerischen Auseinandersetzung. In seinen Schriften hält er folgende Entwicklungsstufen fest: „1949 entdeckte ich für mich die Anfüllung, 1950 die Überfüllung, 1951 die Zerkleinerung und permanente Überarbeitung, 1954 die Übermalung.“ Bei den Übermalungen geht es allerdings nie um eine Negation des Bildes, sondern um ein einfühlsames Zudecken, Befrieden, das Bild zur Ruhe kommen lassen. All dies geschieht natürlich nicht in einem schnellen Durchgang, sondern durch ein vorsichtiges und gefühlvolles Ansammeln der Farbschichten –  über Jahre hinweg. Gerne lässt er auch ein „edles Eck“ oder einen „großen Seitenrest“ stehen, die frühere Malschichten bzw. den Malprozess erahnen lassen. Als während seiner Professur an der Akademie der Bildenden Künste Unbekannte in einem Vandalenakt mehrere seiner Bilder schwarz übermalen, ist er tief verletzt und lässt sich auf eigenen Wunsch emeritieren.

Etwa zeitgleich mit den Übermalungen entdeckt Rainer das Kreuz als Bildgestalt. Auch wenn er   sich dessen Symbolkraft bewusst ist, erfolgt seine Kreuzfindung kaum aus religiösen Motiven. Sie resultiert vielmehr aus intensiven Studien mit den „Proportionen“ 1953/54 und dem Bemühen, den Blick des Betrachters und der Betrachterin in das Zentrum des Bildgeschehens zu leiten. Nicht zuletzt findet sich auch im Gesicht jedes Menschen die Kreuzform wieder. So wird das Kreuz, das Vertikale und Horizontale in sich verbindet zu seiner Malfläche und Bildform schlechthin.

 

Einen weiteren zentralen Schwerpunkt in Rainers Werk betrifft die Auseinandersetzung mit dem Abbild. Zunächst sind es Selbstbildnisse, Automatenfotos Ende der 60er Jahre, die als Grundlage seiner „Face Farces“ dienen. In abstoßenden Grimassen und extremen Körperverrenkungen („Body Language“) wird der Künstler zum Exhibitionisten. Die Fotografien werden bearbeitet, durch kräftige Pinselstriche und -hiebe noch stärker akzentuiert und aufgeheizt. Später folgt eine thematische Ausweitung zu anderen Abbildern: den eigenen „Face Farces“ verwandte Übermalungen von grotesken Messerschmidt-Gesichtern, düstere Umspinnungen von Van-Gogh-Selbstporträts und die zutiefts verstörende Morbidität der Totenmasken. Ein Rollenwechsel vom exhibitionistischen Selbstdarsteller zum gnadenlosen Voyeur? Solche Überlegungen lenken davon ab, dass es Rainer grundsätzlich immer auch darum geht, das Unerträgliche zu ertragen, sich der Katastrophe zu stellen. Besonders deutlich wird diese Haltung in seinem Hiroshima – Zyklus 1982, in dem er Fotografien, die unmittelbar nach dem Atombombenabwurf entstanden, einer Bearbeitung unterzieht. Mit über 70 Einzelbearbeitungen stellt die Serie eine der wenigen künstlerischen Befassungen mit dieser fundamentalen Katastrophe des 2. Weltkriegs dar.

Auch in Rainers Spätwerk spielen Zumalungen und Übermalungen eine zentrale Rolle, doch sind  die Farbschleier farbiger, transparenter und leichter geworden. So als wollte uns der Künstler einen Blick in die Tiefe seiner Malerei erlauben.

Bei der Ausstellungseröffnung in der Albertina zeigte sich der Jubilar voll bewunderswerter Tatkraft. Nach wie vor arbeitet der 85Jährige täglich „Vollzeit“ in einem seiner Ateliers. Nach über 60 Jahre künstlerischen Schaffens ist das letzte Kapitel noch lange nicht geschrieben.

Die Retrospektive ist bis 6. Jänner 2015 in der Albertina zu sehen. Zur Ausstellung gibt es einen Katalog: Antonia Hoerschelmann und Helmut Friedel (Hrsg.), Arnulf Rainer, Verlag der Buchhandlung Walther König, Wien 2014, 237 S., € 29,00

Arnulf Rainer-Retrosperktive, Albertina; Rez.: Gertraud Artner

MIRÓ KONKRET, Albertina, 12. September 2014 - 11. Januar 2015; Rez.: Eva Riebler

Eva Riebler

Von der Erde zum Himmel
12. September 2014 - 11. Januar 2015, Albertinaplatz 1, 1010 Wien

„Joan Miró. Von der Erde zum Himmel“ bezeichnet den Titel der großen Herbstausstellung, des populären katalanischen Künstlers. Die Albertina widmet dem 1893 in Barcelona geborenen Künstler, der zuerst Buchhalter werden musste, bis er an die Kunstschule von Frances Gali gehen konnte, eine großartige, wirklich umfassende Personale.

 

Bereits 1916 wurde er von der Galerie Dalmau unterstützt. Und reiste 4 Jahre später bereits nach Paris, stellte dort aus und lernte Picasso kennen. Freundschaften pflegte er auch zu Hans Arp und Max Ernst. Er distanzierte sich stets von allen –ismen, wollte auch keinen Futurismus oder Kubismus. Durch André Breton schätzte er die Macht des Traumes und des Unbewussten im Surrealismus, trennte sich jedoch später auch vom Surrealismus. Er betonte 1931/32 die Malerei ermorden zu wollen“!

Seine erste Einzelausstellung hatte er mit noch nicht 40 in der Galerie Pierre Matisse in NY und seine erste Monografie wurde in Tokio veröffentlicht und seine erste Retrospektive im Museum of Modern Art NY, da war er noch keine 50 Jahre und stets in Frankreich oder Spanien sesshaft. Erst 4 Jahre später besucht er NY und Japan erst 1966.  Diese Reise prägte ihn. Er lernte die Kalligrafie schätzen und seine Besuche in Töpfereien, Museen, Tempel und Gärten bestimmten sein weiteres Schaffen. Er experimentierte mit Ton. Zahlreiche  dieser Figuren aus Ton finden sich in der Albertina wieder.

Seine Bildinhalte waren stets symbolisch. Er entdeckte die Kinderzeichnung und den alles zusammen hängenden Kinder-Cosmos für seine Malerei. Er liebte Vögel, Schnecken, Sonnen, einfache Frauengestalten oder Sterne. Jedoch wollte er sich stets einer Deutung entziehen.

Er schafft eine animierte Welt. Er malt nie abstrakt. Bei aller Reduktion bleiben seine Formen immer auf etwas bezogen. 1925 meinte er bereits: „Für mich ist die Form nie etwas Abstraktes, sie ist immer Zeichen für etwas. Sie ist immer ein Mensch, ein Vogel oder etwas anderes“.

Nach seinem Selbstbildnis 1919 (im Besitz Picassos) poetisierte er im Werk „Bauernhof“ (im besitz Ernst Hemingways)  alles, was er am Landleben sosehr liebt.

Die Poesie der Wirklichkeit ist sein Markenzeichen. Genauso wie die spontane Strich- und Pinselführung, obwohl alles vorher sorgfältig geplant worden war. Alles scheint zu schweben.

Alle Dinge sind formal reduziert und oft nur Symbole, deren Deutung sich meist entzieht. „kosmischer Realismus“ ist wohl eine treffende Bezeichnung für seine magischen Bildinhalte! In diesem Sinne ist seine Malerei experimentell. Seine Tonarbeiten und Arbeiten aus Fundstücken sind es noch mehr. Auch diese wirken spontan geformt und zeugen von Mirós kindlicher Freude, von Leichtigkeit und Faszination am Schlichten, am Reduzierten und erinnern vielleicht an prähistorische Figuren.

Das Präsentieren seiner Werke in weißen Räumen ist ihm stets und daher auch den Kuratoren Gisela Fischer und Jean-Louis Prat  ein Anliegen gewesen und lässt seine Figuren im weißen Kubus um so mehr schweben. Rund 100 Gemälde, Zeichnungen und Objekte sowie ein umfassender Katalog erwarten den Besucher!

MIRÓ KONKRET, Albertina, 12. September 2014 - 11. Januar 2015; Rez.: Eva Riebler

Adolf Frohner: Blutorgel; Rez.: Eva Riebler

Eva Riebler

BLUTORGEL. ADOLF FROHNERS ANFÄNGE IM WIENER AKTIONISMUS
07/09/2014–06/04/2015 Forum Frohner, Minoritenplatz 4 Krems/Stein.

ADOLF FROHNER 1934-2007: FÜNF JAHRZEHNTE MALEREI, GRAFIK, OBJEKTE
05/09/2014-11/01/2015 ESSL Museum, Klosterneuburg

Adolf Frohner (1934–2007) wäre heuer 80! Ein guter Zeitpunkt für das Forum Frohner in Kooperation mit dem Essl Museum einen umfassenden Rückblick auf sein Lebenswerk zu präsentieren und einen gemeinsamen Katalog herauszugeben.

 

Da Frohner nie Werkslisten oder Buch über seine Arbeiten führte, ist das Forum Frohner zur Vervollständigung des Werksverzeichnisses, wie es so schön heißt, auf zweckdienliche Hinweise angewiesen!

Ist die Ausstellung im Essl Museum retrospektiv angelegt, fokussiert die Kuratorin Elisabeth Voggeneder im Forum Frohner sein frühes künstlerischen Schaffens im Umfeld von Otto Muehl und Hermann Nitsch, die  sich mit der Aktion „Die Blutorgel“ (1. bis 4. Juni 1962) in die österreichische Kunstgeschichte eingeschrieben haben.

„Wir wollten diesen Vatermord begehen […]!“, beteuerte Frohner seine und Dvoraks, Nitschs und Muehls Motivation für die aufsehenerregende Aktion „Die Blutorgel“, die zusammen mit dem gleichnamigen Manifest den Beginn des „Wiener Aktionismus“ bedeutet. Die Manifeste sind in Vitrinen ausgestellt. Josef Dvorak fasste in über weite Strecken sehr alttestamentlichem Ton den Sinn und Zweck u.a. zusammen, Auszug aus dem  im Frohner Museum ausgestellten Schauobjekt der Blutorgel: …Das Kunstprojekt ist ein Ausdruck der gesamten Schöpfung. …“eine philosophie des rausches, der exstase, der entzückung zeigt als resultat, daß das innerste des lebendigen, intensiv vitalen, die rauschhafte erregung, der orgiasmus ist, der eine daseinskonstellation darstellt, bei der sich genuß, qual, tod und zeugung annähern und durchdringen. … das opfer ist eine andere umgekehrte form der brunst … es geht um die erreichung der an der anthropolologisch bestimmten daseinssicht, durch welche gral und phallus als zwei sich bedingende extreme angesehen werden.“

Adolf Frohner rekuriert mit seinen Werken stets auf eine Selbstsicht des Künstlers, die ihn in einen Spannungsbogen von der Rennaissance zur klassischen Moderne verortet. Er verbindet christologische Attribute mit modernistischen Entwürfen zu seiner Interpretation des ecce homo. Der Künstler ist der Leidende an der (jetzigen) Welt. - Nicht zu vergessen ist ja, dass erst 1982 die Freiheit der Kunst in das Österreichische Grundgesetz aufgenommen wurde! Die zur Jahrhundertwende an der Wiener Sezession angebrachte Inschrift in Goldbuchstaben „der Zeit ihre Kunst – der Kunst ihre Freiheit“ galt in den 60er Jahren noch lange nicht! – Frohner also meinte in seinem Teil der Niederschrift der Blutorgel (aus dem Katalog, Essay Eva Badura-Triska: „Man muß vom Wau-Wau angewidert werden; man Muß die Schleime aller Dinge erkennen. Man muß den Sprung ins Bodenlose (Sumpfige) wagen, um einmal am Rande sanft zu kotzen. Der Ringkampf mit den Dingen ist das eigentliche Tricktrack meiner Arbeit.“ Er spricht davon, dass man in irgendein Ding oder eine weiße Leinwand den Finger stecken soll und auch der Dreck, der an den Fingern klebt nicht abgewaschen werden soll. Zitat: Kunst ist nur ein Mittel zum perverseren Leben. Man darf sich nicht selbst die Flügel stutzen!! Man darf nicht schmollen, sonst kotz(t) man grün in einen Krater.“

Bedenkt man die Unfreiheit der Zeit der 60er Jahre, das oftmalige Arretieren durch die Wiener Polizei,  so versteht man den vielleicht derben Aufschrei oder die Übertreibung, den Schmerz Frohners und der anderen Künstler. Nur krasse Agitationen waren für sie vorstellbar. Daher die Blutorgel und notwendiger Weise der Abstand zur klassischen Malerei und Bildhauerei. Der Aktionismus war geboren und fand seinen ersten Niederschlag in der Einmauerungsaktion. Als dreitägige Aktion konzipiert, fand diese vom 1. bis zum 4. Juni 1962 in einem Wiener Atelierkeller statt. Sie bestimmte in besonderer Weise den Werdegang Frohners und gilt aus heutiger Sicht als Ausgangspunkt seiner formalen Konzeptionen zwischen Objekt, Bild und Relikt auf der Spur einer Ästhetik des Hässlichen.

Neben dokumentarischen Zeugnissen der Aktion „Die Blutorgel“ sind in der Ausstellung zentrale Material-Arbeiten Frohners aus den frühen 1960er-Jahren – wie „Ausgeweidet“ oder „Das hohe Bett der Rituale“ – in Dialog mit Werken von Nitsch und Muehl zu sehen. Die Ausstellung  in Krems Stein folgt damit Frohners Suche nach einem bildnerischen Neuanfang.

 

In Klosterneuburg im Essl Museum sind zahlreiche Malereien, Grafiken Materialbilder und Objekte (z.B. die Spinne, Die Gequetschte) aus der Sammlung ESSL Privatstiftung, dem LENTOS Kunstmuseum Linz und aus anderen Stiftungen oder der Sammlung der Familie Frohner zusammen getragen worden. Eine äußerst repräsentante Schau, deren Bilder immer wieder den Bezug Mann : Frau, die weibliche Nacktheit , Verletzlichkeit, Sexualität oder Lust und den Tod thematisieren.

Peter Gorsen bringt im Katalog das Ringen Frohners zwischen moralischem Kritiker des ästhetischen, an den industriegesellschaftlichen Konsums angepassten Geschmacks und der Zustimmung zur dies ermöglichenden Liberalisierung. Frohner stimmte dem studentischen Protest gegen die institutionelle Tabuierung und soziale Normierung des Triebhaften und Erotischen zu. Schließlich war er souveräner Künstler, der das Gestalten des Anomalen besonders favorisierte. Das Verschränken von  Nutzen und Vergnügen, von Moralität und sinnlicher Begierde liegt seinem Schaffen stets zugrunde.

Der Katalog: Adolf Frohner (1934-2007) Fünf JahrzehnteMalerei, Grafik, Objekt, Herausgegeben von Dieter Ronte, Elisabeth Voggeneder bringt nicht nur die ausgestellten Werke, eine Ausstellungs-Auswahl, Biografische Notizen sondern auch informative, interessante Essays der Herausgeber, ein Vorwort Karlheinz Essls und Dieter Rontes sowie drei weitere  umfangreiche Texte mit gedanken und Erläuterungen von Eva Badura-Triska zu Frohner und der Wiener Aktionismus, von Peter Gorsen zu Der Erotiker und Moralist und  von A. Hoffer,  G. Oberhollenzer zu Liebe und Tod im Werk von Adolf Frohner. HG Kunstmeile Krems Betriebs GmbH, 2014.144 Seiten, ISBN 978-3-901261-55-8

Die Ausstellung „Blutorgel. Adolf Frohners Anfänge im Wiener Aktionismus“ in Krems/Stein ist bis 6.4.15 zu sehen und ist eine Kooperation mit der im Essl Museum in Klosterneuburg gezeigten Schau: „Adolf Frohner (1934–2007). Fünf Jahrzehnte Malerei, Grafik, Objekt“. Bis 11.1.15 geöffnet.

 

 

Adolf Frohner: Blutorgel; Rez.: Eva Riebler